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10. Juli 2026

Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ zeigt Wirkung in Marsberg

Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren

Zwölf Neuansiedlungen, attraktive Aufenthaltsräume und gemeinsames Engagement stärken die Innenstadt


Die Marsberger Innenstadt entwickelt sich positiv. Seit Beginn des Förderprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ im Januar 2024 konnten insgesamt zwölf neue Unternehmen und Dienstleistungsbetriebe in der Innenstadt angesiedelt werden. Gleichzeitig wurden öffentliche Plätze aufgewertet und neue Aufenthaltsangebote geschaffen. Die Stadt Marsberg zieht daher eine erfreuliche Zwischenbilanz: Das Förderprogramm trägt sichtbar dazu bei, Leerstände zu reduzieren, die Innenstadt zu beleben und ihre Attraktivität als Einkaufs-, Arbeits- und Begegnungsort nachhaltig zu stärken.
Für die Förderung von Mietzahlungen stehen der Stadt Marsberg bis Ende 2027 insgesamt 81.900 Euro zur Verfügung. 70 Prozent der Kosten werden vom Land Nordrhein-Westfalen getragen, die Stadt übernimmt einen Eigenanteil von 30 Prozent.


Die bisher geförderten Ansiedlungen zeigen die große Bandbreite des Angebots in der Innenstadt. Bereits im Jahr 2024 konnten sechs Mietverträge abgeschlossen werden – für ein Lebensmittelgeschäft, zwei Kosmetikstudios, eine Logopädiepraxis, eine Fahrschule sowie einen Gastronomiebetrieb. Im Jahr 2025 folgten ein weiterer Gastronomiebetrieb und ein Geschäft für Kleinbedarf. Auch 2026 setzte sich diese positive Entwicklung fort: Hinzu kamen ein Bildungszentrum, die Übernahme eines Sonnenstudios, die Übernahme eines Gastronomiebetriebs sowie ein Bekleidungsgeschäft.


Besonders erfreulich ist, dass sich viele der geförderten Unternehmen inzwischen erfolgreich am Markt etabliert haben. Mehrere Betriebe führen ihre Mietverträge mittlerweile ohne Förderung eigenständig fort. Ein Unternehmen hat sogar eigene Geschäftsräume erworben und damit langfristig in den Standort Marsberg investiert. Für einen weiteren Betrieb ist bereits eine Verlängerung des Mietverhältnisses vorgesehen. Wie bei jeder Wirtschaftsförderung konnten sich einzelne Geschäftsmodelle nicht dauerhaft etablieren. Insgesamt zeigt sich jedoch deutlich, dass das Förderprogramm nachhaltige Impulse für die Entwicklung der Innenstadt setzt.


Neben der Ansiedlung neuer Unternehmen profitiert auch der öffentliche Raum. Ein sichtbares Beispiel ist der neugestaltete Kirchplatz in Niedermarsberg. Rund 100.000 Euro wurden dort investiert. Neue Spielmöglichkeiten für Kinder, moderne Sitzgelegenheiten, Pflanzgefäße, Schaukästen und weitere Ausstattung machen den Platz heute zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt.


Auch an anderer Stelle wird die Innenstadt Schritt für Schritt aufgewertet. Der neugestaltete Alte Markt mit seinem neuen Trinkbrunnen sowie die geplanten Maßnahmen an der Hauptstraße zeigen, dass die Stadt die Entwicklung der Innenstadt langfristig und ganzheitlich vorantreibt.


Bürgermeister Matthias Koch freut sich über die positive Entwicklung:


„Unsere Innenstadt lebt von den Menschen, die hier investieren, einkaufen, arbeiten und sich engagieren. Deshalb freut es mich besonders, dass wir mit dem Förderprogramm viele neue Unternehmen für Marsberg gewinnen konnten. Gleichzeitig schaffen wir attraktive Plätze, an denen sich die Menschen gerne aufhalten. Mein herzlicher Dank gilt allen Unternehmerinnen und Unternehmern, den Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern, den politischen Gremien, dem Land Nordrhein-Westfalen für die Förderung und ganz besonders unserer City-Managerin Anja Daoudi. Mit ihrem großen Engagement begleitet sie die Betriebe von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Eröffnung und wird das Projekt glücklicherweise bis zum Ende der Förderlaufzeit weiter betreuen. Dieses gemeinsame Engagement macht den Erfolg des Programms überhaupt erst möglich.“


Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die persönliche Begleitung der Gründerinnen, Gründer und Gewerbetreibenden durch City-Managerin Anja Daoudi. Sie unterstützt die Unternehmen bei organisatorischen Fragen, begleitet sie bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und steht ihnen von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Eröffnung als Ansprechpartnerin zur Seite. Diese enge Betreuung schafft Vertrauen und gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start.


Die Stadt Marsberg weist darauf hin, dass das Förderprogramm an die Förderrichtlinien des Landes gebunden ist. Förderfähig sind ausschließlich Ladenlokale im Erdgeschoss. Flächen in Obergeschossen oder in Einkaufszentren – beispielsweise im Burghofcenter – können daher nicht berücksichtigt werden.


Die bisherigen Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass die Kombination aus Wirtschaftsförderung, persönlicher Begleitung und Investitionen in attraktive öffentliche Räume wirkt. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein, dem Stadtmarketing, den Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern, der Politik sowie vielen weiteren engagierten Akteurinnen und Akteuren möchte die Stadt Marsberg diesen erfolgreichen Weg auch in Zukunft konsequent fortsetzen – damit die Innenstadt ein lebendiger Treffpunkt und ein attraktiver Mittelpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger bleibt.


Stadt Marsberg
Citymanagement
Lillers-Straße 8
34431 Marsberg

oder per e-mail
a.daoudi@marsberg.de


Bei Rückfragen und Bildanfragen zu dem Förderprogramm wenden Sie sich bitte an:

Anja Daoudi (Telefon: 02992-602-436)
oder per Mail (E-Mail-Adresse: a.daoudi@marsberg.de).