Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (YouTube-Videos, Google Analytics), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Notwendige Cookies werden immer geladen
Barrierefrei-Menü
Schriftgröße
NormalGroßSehr groß
Kontrast
NormalStark
Bilder
AnzeigenAusblenden
Animationen
ErlaubenStoppen
Leichte Sprache
AusEin
Vorlesen
Vorlesen starten
Vorlesen pausieren
Stoppen

13. Juli 2026

Beteiligung CMG

Beteiligung CMG

In einem sogenannten „Polaritätenprofil“ ordneten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler Farb- und Materialbeispiele unterschiedlichen Eigenschaften zu.

Beteiligung CMG

Ein Tisch voller Möglichkeiten: Das Architekturbüro Remke aus Barsinghausen hatte zahlreiche Material- und Farbbeispiele im Gepäck.

Beteiligung CMG

Eindeutiges Votum: klassische rotbraune Fliesen kamen gar nicht gut an.

Helle Pastelltöne und dezentes Weiß, elegantes Schwarz oder doch lieber leuchtende
Neonfarben als grelle Akzente? Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte des Carolus-
Magnus-Gymnasiums in Marsberg konnten jetzt aktiv im Rahmen eines
Beteiligungsprozesses mitentscheiden, wie der Altbau der Schule nach der Sanierung farblich gestaltet werden soll. Die Stadt Marsberg hatte hierfür das Büro Remke Partner, Architektur und Innenarchitektur aus Barsinghausen beauftragt, das bereits zahlreiche
Partizipationsprozesse rund ums Bauen erfolgreich begleitet hat.


„Ihr müsst euch später in den Räumen wohlfühlen“; erklärte Prof. Dr.-Ing. Tanja Remke zum
Auftakt des Workshops. „Deshalb ist es sinnvoll, euch zu fragen, welche Gestaltung euch
anspricht und welche Atmosphäre ihr euch für eure Schule wünscht.“. Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden damit, wie Farben auf Menschen wirken und welche Stimmungen sie auslösen können. Anschließend waren die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte selbst gefragt. Mit verschiedenen Karten begaben sie sich auf Farbenjagd durch das Schulgebäude und die Übergangscontainer. Dabei galt es, unterschiedliche Farben, Materialien und Muster bestimmten Eigenschaften wie „kalt“, „luxuriös“ oder „dynamisch“ zuzuordnen. Im weiteren Verlauf konnten die Beteiligten eine große Auswahl an Farb- und Materialmustern des Architektenteams kennenlernen. Von natürlichen Tönen über kräftige Farben bis hin zu verschiedenen Oberflächen wurden zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt und diskutiert.

Bei der abschließenden Besprechung zeigte sich ein deutliches Meinungsbild: Altmodische, braunrote Fliesen, Mustertapeten und rötliche Töne allgemein sowie das typische Gelb des Bestandes riefen bei den Anwesenden viel Ablehnung hervor. Stattdessen wurden helle und warme Farben und eine moderne, ruhige Gestaltung mit Holz, Stein und Grüntönen klar bevorzugt. Die Ergebnisse des Workshops fließen nun in die Beauftragung der entsprechenden Gewerke mit ein, sodass die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte nach abgeschlossener Sanierung im kommenden Jahr in ein modernisiertes Gebäude einziehen können, dessen farbliche Gestaltung sie aktiv mitgeprägt haben.