08. Juni 2026

Rathaus: Eintrag in das „Goldene Buch“: Sandra Stein MdB und BM Matthias Koch

Walderlebnispfad Meerhof: v. l. n. r.: Alfons Kleffner, Ortsbürgermeisterin Nina Stolte,
MdB Sandra Stein, BM Matthias Koch, Hans-Josef Dülme, Ludger Kriener, Marie-
Theres Hüsken (wissenschaftliche Mitarbeiterin von Fr. Stein).

WEPA: v. l. n. r.: WEPA Benjamin Graute, BM Matthias Koch, WEPA Frank-Peter
Folcz, MdB Sandra Stein, WEPA Werkleiter Marc Radomski, Marie-Theres Hüsken
(wissenschaftliche Mitarbeiterin von Fr. Stein)


Marsberg. Zu einem ersten Kennenlerntermin besuchte die Bundestagsabgeordnete
Sandra Stein die Stadt Marsberg und traf sich mit Bürgermeister Matthias Koch zu
einem offenen und konstruktiven Austausch über aktuelle Herausforderungen und
Zukunftsperspektiven der Region.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Entwicklungen im Bereich der
Windenergie im Stadtgebiet. Dabei wurde erörtert, welche Auswirkungen der Ausbau
der Windkraft auf Marsberg hat und ob die vorhandenen Potenziale künftig noch
stärker als Standortvorteil für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt genutzt
werden können. Beide Seiten waren sich einig, dass die Energiewende Chancen für
die Region bietet, zugleich aber auch die Interessen von Wirtschaft, Bevölkerung und
Naturräumen sorgfältig berücksichtigt werden müssen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Unternehmens WEPA, das als
energieintensiver Industriebetrieb vor besonderen Herausforderungen steht. Das
Unternehmen setzt seit Jahren konsequent auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung
und Kreislaufwirtschaft. Vor Ort informierte sich Sandra Stein über die Bestrebungen
des Unternehmens auf energetische Unabhängigkeit und zur nachhaltigen
Gestaltung von Produktionsprozessen. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung
verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit der
heimischen Industrie haben.
Den Abschluss des Besuchs bildete ein Termin im Marsberger Ortsteil Meerhof am
Walderlebnispfad. Das durch großes ehrenamtliches Engagement entstandene
Projekt hat sich zu einem überregional bekannten Freizeit- und Erholungsangebot
entwickelt und zieht Besucherinnen und Besucher weit über die Stadtgrenzen hinaus
an. Gleichzeitig wurde vor Ort die Sorge thematisiert, dass Windkraftanlagen in
direkter Nachbarschaft die Attraktivität des Erholungsgebietes und damit die
Anziehungskraft des Angebots beeinträchtigen könnte.
Der Besuch zeigte die unterschiedlichen Perspektiven auf die Energiewende in
Marsberg: von den Chancen für den Wirtschaftsstandort über die Anforderungen der
Industrie bis hin zu den Auswirkungen auf Freizeit, Tourismus und Ehrenamt. Einig
waren sich alle Beteiligten darüber, dass der Dialog fortgesetzt werden muss, um
tragfähige Lösungen für die Zukunft der Region zu entwickeln.
„Der offene und konstruktive Austausch hat gezeigt, wie wichtig es ist, die
verschiedenen Interessen vor Ort miteinander ins Gespräch zu bringen“, lautete das
gemeinsame Fazit des Besuchs.