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Helminghausen


Helminghausen wird erstmal im Jahr 1325 in einer Urkunde des Klosters Bredelar genannt. In dieser Urkunde wird eine Mühle zu " Helmelinchusen " erwähnt, die sowohl für das Kloster Bredelar als auch für die adeligen Häuser Padperg mahlte. Ein Ritter Steffan von Horhusen (Marsberg) stiftete die Einnahmen der Mühle und die Einnahmen aus Gütern vor dem Ort "Helmelinchusen" dem Kloster Bredelar. Helminghausen war ein uralter Teil der Herrschaft Padberg. 1576 sahen sich die Padberger Herren gezwungen, dei kölnische Oberhoheit endgültig anzuerkennen. In diesem Vergleich des Erzbischofs Salentin, dem " Salentinschen Rezeß", heißt es u.a., das die armen Bewohner zu Helminghausen und dem Ring Padberg nicht weiter beschwert werden sollten.


Blick auf HelminghausenBlick auf HelminghausenDie Diemelsee-StaumauerDie Diemelsee-StaumauerHaus IsphordingHaus Isphording

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Helminghausen ausgeplündert und in Asche gelegt. 1680/81 ließ Rabe Josias von Padberg, ein Nachkomme der einstiegen Raubritter von Padberg, einen Gutshof anlegen. Er wurde somit Stammvater einer neuen adeligen Familie. Das Gut mußte Ende des 19. Jahrhunderts aus wirtschaftlichen Gründen verkauft werden.

Bereits 1802 gelangte das bis dahin kurkölnische Herzogtum Westfalen, und damit auch Helminghausen, an die Landgrafschaft Hessen- Darmstadt bzw. an das spätere Großherzogtum Hessen- Darmstadt.

Die Herrschaft Padberg wurde 1807 aufgelöst. Von 1816 - 1918 gehörte Helminghausen zum Königreich Preußen. Aufgrund der preußischen Gemeindeordnung von 1841 wurde im Jahr 1843 die Gemeinde Helminghausen gebildet.

Kirchlich gehörte Helminghausen zur Doppelpfarrei Padberg - Beringhausen. 1660 bezeichnet der Pfarrer in Beringhausen die Gemeinde in Helminghausen als Filiale der beiden Gemeinden Padberg und Beringhausen. Eine eigene Kapelle konnte erst 1906/07 in Helminghausen errichtet werden. Die Betreuung der Kirche übernahm der Padberger Pfarrer, auch zeitweise gemeinsam mit den Dominikanern aus Warburg.
Zwischen 1912 und 1923 errichtete man oberhalb des Ortes die Diemeltalsperre mit einem Fassungsvermögen von 20 Mio. m³. Sie dient dem Hochwasserschutz und der Regulierung der Weser. Die Stromerzeugung durch zwei Turbinen ist nur Nebenzweck.
Durch die idyllische Lage des Ortes unterhalb der Staumauer und des Diemelsee haben sich die Erwerbszweige Fremdenverkehr und Gastronomie im Laufe der Zeit zur Haupteinnahmequelle entwickelt. 

Bereits nach dem 1. Weltkrieg wurde der Fremdenverkehr heimisch und konnte kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Die Gemeinde Helminghausen wurde im Rahmen der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 aufgelöst und gehört seitdem zur neugebildeten Stadt Marsberg mit seinen insgesamt 17 Ortsteilen.

Die Ortschaft Helminghausen mit rd. 215 Einwohnern, liegt unterhalb der Staumauer im Diemeltal. Das Gelände steigt sowohl nach Norden zum Brandt, als auch nach Süden zum 595 mtr. hohen Eisenberg, recht steil, an. Im besonderen Maße wird der Ort durch die neu ausgebaute Landstraße 800 von Padberg / Marsberg in Richtung Diemelsee / Willingen geprägt. In der Ortsmitte zweigt die Landstraße 912 in Richtung Messinghausen/ Brilon ab.

Das Ortsbild Helminghausen wird vom Fremdenverkehr geprägt. So befindet sich im Ort ein Campingplatz, eine Minigolfanlage sowie Ferienwohnungen und Gasthäuser. Im Diemeltal, östlich der Ortschaft, befindet sich eine Dortgemeinschaftshalle, ein Sport- und Spielplatz, sowie ein Jugendzeltplatz. Westlich schließt sich ein Ausgleichsweiher des Diemelsees unmittelbar an den Dorfkern an.

Besuchen Sie auch die Internetseite dieses Ortes unter:

http://www.helminghausen.net

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