Stadt Marsberg im Sauerland

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Bürgersprechstunde des Bürgermeisters


Am Donnerstag, 20.05.2021 ab 14.00 Uhr findet eine Bürgersprechstunde mit Herrn Bürgermeister Thomas Schröder statt. Interessierte Bürger/Innen können sich telefonisch an Herrn Schröder wenden.

Um einen reibungslosen Ablauf ohne Wartezeiten zu gewährleisten, sollten Sie bis zum 18.05.2021 ein persönliches Zeitfenster für Ihr Telefonat unter der Telefon-Nr. 02992-602212 vereinbaren.

Wasserzähler werden gewechselt


Im Bereich des Stadtgebiets Marsberg werden in den nächsten Monaten wegen Ablauf der Eichfrist turnusgemäß ca. 1.100 Wasserzähler des Eichjahres 2015 gewechselt. Dieser Service ist kostenlos. Da das Eichjahr auf den Wasserzählern angegeben ist, kann jeder Grundstückseigentümer erkennen, ob "sein" Zähler zum Wechsel ansteht.

Mit dem Wechsel der Zähler ist in diesem Jahr die Fa. von Rüden aus Meerhof beauftragt worden. Es wird darum gebeten, den Mitarbeitern der Fa. von Rüden den freien Zugang zu den Zählern zu ermöglichen. Die beauftragten Mitarbeiter können sich ausweisen. Der bei dem Zählerwechsel anwesende Grundstückseigentümer oder Mieter wird gebeten, sich zu vergewissern, dass der auf dem Wechselbeleg notierte Zählerstand mit dem des Wasserzählers übereinstimmt, da der Ausbaustand eine Grundlage für die kommende Jahresverbrauchsabrechnung ist.

Sofern kein Grundstückseigentümer oder Mieter angetroffen wird um den Zählerwechsel durchzuführen, wird eine Karte hinterlassen, auf der eine Telefonnummer des Installationsbetriebes notiert ist. Bitte greifen Sie umgehend zum Telefon und vereinbaren kurzfristig einen Wechseltermin.

Gleichstellung von vollständig Geimpften und Genesenen mit negativ Getesteten


Mit Bezug auf den von der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz am Donnerstag vorgelegten Entwurf der zwischen Bund und Ländern verabredeten Verordnung zu den Rechten von vollständig Geimpften und Genesenen hat das Land Nordrhein-Westfalen die Corona-Schutzverordnung rechtlich angepasst.

Vollständig Geimpfte und Genese werden demnach den negativ Getesteten dort gleichstellt, wo in der Bundesnotbremse sowie in der Corona-Schutzverordnung Regelungen bestehen, die Getesteten den Zugang zu Einrichtungen und Angeboten erlauben.

Demgemäß ersetzt eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung den Nachweis eines negativen Testergebnisses beispielsweise bei dem so genannten „Click and Meet“ im Einzelhandel, dem Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten oder bei den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen.

Ebenso angepasst wurden die Corona-Betreuungsverordnung und die Corona-Einreiseverordnung, so dass auch die Testpflicht in Schulen und das Erfordernis der Freitestung von einer Einreisequarantäne für Geimpfte und Genesene entfallen.

Die Regelungen gelten ab Montag, 3. Mai 2021.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Es ist ein erster Schritt, Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichzustellen. Mit dem großen Fortschritt der Impfkampagne stellte sich immer drängender die Frage, wie wir mit vollständig geimpften Personen umgehen. Gleiches gilt für die gestiegene Zahl von Menschen, die eine Erkrankung hinter sich gebracht haben. Die Beschränkungen galten und gelten der Gefahrenabwehr. Von geimpften und genesenen Menschen geht keine größere Gefahr aus als von negativ getesteten Personen. Deshalb nehmen wir für diese Personengruppe Grundrechtseingriffe insoweit wieder zurück. Doch es bleibt dabei: Die Entscheidung, ob bei Geimpften und Genesenen auch solche Grundrechtseinschränkungen bereits aufgehoben werden können, die bei negativ Getesteten vorläufig noch notwendig sind, erfolgt im Geleit mit dem Bund und den anderen Ländern. Hier brauchen wir einheitliche Regelungen auf der Grundlage der verabredeten Vorlage des Bundes.“
 
Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:
 

Marsberger Naturfreunde bewegen sich – Teamcodes für die Teamfit-APP


Für die Aktion „Marsberg Naturfreunde bewegen sich“ stehen nun die Codes für das Team der Teamfit-APP fest.

Die Naturfreunde aus Marsberg verwenden für die Teamfit-APP den Teamcode:

7H07MV

um in das Team „Naturfreunde Marsberg“ zu gelangen.

Die Naturfreunde aus unserer französischen Partnerstadt Lillers verwenden den Teamcode:

XJTZO6

um in das Team „Naturfreunde Lillers“ zu gelangen.

Les amis de la nature de notre ville de jumelage Lillers utilisent le code d'équipe suivant:

XJTZO6

pour adhérer à léquipe  «Naturfreunde Lillers».

 

Die Richard Hesse Stiftung, die Stadt Marsberg und der Stadtsportverband Marsberg hoffen auf eine rege Teilnahme!

Klimaschutz mit BRAvour auch in Marsberg! Kampagnenstart


Bürgermeister Thomas Schröder mit Kampagnienslogan Bürgermeister Thomas Schröder mit Kampagnienslogan

Die Klimakampagne der Bezirksregierung Arnsberg (BRA) "Klimaschutz mit BRAvour" ist am 22. April 2021 mit einem digitalen Auftakt offiziell gestartet worden. Die Stadt Marsberg und damit insgesamt 69 Kommunen sowie zwei Kreise im Regierungsbezirk Arnsberg sind mit dabei, um gemeinsam Bürgerinnen und Bürger aber auch Gewerbe- und Industriebetriebe für mehr Klimaschutz durch konkretes Handeln zu gewinnen. Die Kampagne umfasst grundsätzlich die fünf Themen Erneuerbare Energien, Gebäudesanierung, Nutzerverhalten, Mobilität und Klimafolgenanpassung, wobei im ersten Schritt der Fokus auf Dachphotovoltaik liegt. Unterstützt wird die Stadt Marsberg durch die Bezirksregierung in Arnsberg ganz konkret mit der fachlichen Beratung und der Anpassung von aktualisierten Informationsmaterialien. Diese wurden von der EnergieAgentur.NRW als Mitinitiatorin der Klimakampagne zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Thomas Schröder "Die Stadt Marsberg zeigt einmal mehr, dass wir aktiv für den Klimaschutz eintreten". Adrian Mork, Leiter der Stabstelle Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit bei der Bezirksregierung in Arnsberg ergänzt: "Wir freuen uns über die Teilnahme der Stadt Marsberg. 69 Kommunen insgesamt bedeutet, dass wir mit der Klimaschutzkampagne 3,2 Millionen Menschen im Regierungsbezirk erreichen können." Damit würden die Menschen und die Kommunen und Kreise im Regierungsbezirk nicht nur ein Statement zu mehr Klimaschutz vor der Haustür abgeben, sondern sie werden selber tätig und entscheiden sich zum Beispiel für Photovoltaik auf dem eigenen Hausdach. Die Kampagne läuft über das ganze Jahr 2021.

Karte mit allen teilnehmenden Kommunen im Regierungsbezirk Arnsberg

Luca-App auch im Rathaus nutzbar


Die neue Luca-App zur Kontaktnachverfolgung ist nun auch im Rathaus der Stadt Marsberg nutzbar. Ein entsprechendes Terminal wurde kürzlich in Betrieb genommen. Voraussetzung für die Nutzung ist lediglich, dass die App auf dem Smartphone eines Besuchers installiert ist. Hiermit kann dann bei einem Besuch im Rathaus eine digitale Liste zur Kontaktnachverfolgung für den Fall einer Corona-Infektion erstellt werden.

Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Sachbearbeiter/der Sachbearbeiterin ist für eine persönliche Vorsprache jedoch weiterhin erforderlich. 

Bei Terminen im Bürgerbüro erfolgt die Kontaktnachverfolgung zunächst weiterhin ohne Nutzung der App. Wer kein Smartphone besitzt, kann natürlich dennoch weiter Termine zu einer persönlichen Vorsprache vereinbaren, die Kontaktnachverfolgung erfolgt dann auf andere Weise.

Geschäfte wieder nur zur Abholung geöffnet


Aufgrund der geänderten Verordnungslage müssen ab dem 29.04.2021 die Geschäfte vor Ort wieder für den Kundenverkehr schließen.

Eine Abholung von telefonisch vorbestellten Waren (Click & Collect) ist aber weiterhin möglich. Die teilnehmenden Geschäfte sowie die nötigen Kontaktdaten sind auf der Homepage des Stadtmarketing Marsberg (www.stadtmarketing-marsberg.de) erhältlich.

Im Frühjahr entsteht in Marsberg durch sportliche Betätigung ein neuer Wald


Freuen sich auf den Start der Aktion „Marsberger Naturfreunde bewegen sich“ (v. l.): Jens Schauer, Geschäftsführer vom Stadtsportverband Marsberg e. V., Michaela Schröder, Geschäftsführerin vom Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V., Richard Hesse (Richard-Hesse-Stiftung), Hans-Norbert Blome (Techniker Krankenkasse), Alexander Schnell (Marktleiter Marktkauf Marsberg) und Thomas Schröder (Bürgermeister Stadt Marsberg).Freuen sich auf den Start der Aktion „Marsberger Naturfreunde bewegen sich“ (v. l.): Jens Schauer, Geschäftsführer vom Stadtsportverband Marsberg e. V., Michaela Schröder, Geschäftsführerin vom Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V., Richard Hesse (Richard-Hesse-Stiftung), Hans-Norbert Blome (Techniker Krankenkasse), Alexander Schnell (Marktleiter Marktkauf Marsberg) und Thomas Schröder (Bürgermeister Stadt Marsberg).

Richard-Hesse-Stiftung startet am 1. Mai Bewegungs-Projekt zur Aufforstung

Den Wäldern rund um die Stadt Marsberg haben die Dürre und Borkenkäfer in den vergangenen Jahren sehr geschadet. Vielerorts gibt es Flächen, auf denen der Baumbestand stark zurückgegangen ist. Da kommt ein Projekt der Richard-Hesse-Stiftung zur richtigen Zeit: Unter dem Motto „Marsberger Naturfreunde bewegen sich“ sollen sich Bürgerinnen und Bürger sechs Wochen lang eigenverantwortlich sportlich betätigen.

Wenn 1500 oder mehr Menschen zwischen dem 1. Mai und dem 12. Juni 2021 insgesamt mindestens 225.000 Kilometer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, finanziert die Stiftung mithilfe von Sponsoren, darunter die Heil- und Mineralquellen Germete GmbH mit der Marke „Warburger Waldquell. So schmeckt Natur.“ die Pflanzung von 20.000 Bäumen am Grünen Plätzchen in Marsberg. Die zurückgelegten Distanzen teilen die Aktiven über die App „Teamfit“ mit.

Die Stadt Marsberg sowie der Stadtsportverband unterstützen die Aktion und setzen auf den Ehrgeiz der Bevölkerung. Das Projekt ist Teil einer Serie – in Bad Wünnenberg sind die Bürgerinnen und Bürger bereits seit dem 1. April sportlich aktiv und sammeln mit großer Begeisterung Kilometer für einen neuen Wald, ebenfalls am 1. Mai fällt der Startschuss in Büren.

„Wir wissen, dass die Marsbergerinnen und Marsberger sehr heimatverbunden sind und hoffen, dass sie sich rege an der Aktion beteiligen“, sagt der Bürgermeister Thomas Schröder. Er will mit gutem Beispiel vorangehen und selbst möglichst viele Kilometer beitragen: „Sich für den Erhalt der Naturlandschaft zu bewegen und damit gleichzeitig etwas für die eigenen Gesundheit zu tun, ist ein Ansatz, der jede Unterstützung verdient.“

Ebenfalls mit im Boot ist Michaela Schröder, Geschäftsführerin vom Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V.: „Diese Aktion passt perfekt in die aktuelle Zeit. Die Menschen können coronakonform ein gemeinsames Ziel verfolgen und sie schaffen sichtbare Werte für die Region.“

„Wir wünschen uns, dass im sechswöchigen Projektzeitraum mindestens 1500 Aktive mehr als 225.000 Kilometer sammeln“, sagt Initiator Richard Hesse. Er hat seinerzeit die Richard-Hesse-Stiftung ins Leben gerufen, um nachhaltig die Zukunft der Wälder in der Region zu sichern.

Hans-Norbert Blome, Mitarbeiter der Techniker Krankenkasse, die Gesundheitspartnerin der Aktion ist, geht davon aus, dass die Teilnehmendenzahl in Marsberg „locker vierstellig“ wird. Er setzt auch auf die Sportvereine, die unter dem Dach des Stadtsportverbandes als Aktivitäts-Multiplikatoren wirken sollen.

Jens Schauer, Geschäftsführer vom Stadtsportverband Marsberg mit seinen rund 8000 Mitgliedern, sieht in dem Projekt die „Chance, das in der Pandemie reduzierte Vereinsleben wieder ein Stück weit in Richtung Normalität zu führen.“

Die Teilnahme ist mit der frei verfügbaren App „Teamfit“ möglich; die Zugangsdaten und weitere Informationen werden zum 1. Mai auf der Webseite der Stadt Marsberg, www.marsberg.de, veröffentlicht.

Die Aktion ist nicht nur auf Bürgerinnen und Bürger der Stadt Marsberg beschränkt.

„Man kann weltweit für Marsberg Kilometer sammeln“, sagt Thomas Schröder. Er blickt dabei auch auf die Städtepartnerschaft mit dem französischen Lillers und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Sportverein VK Ettelgem/Belgien und dem Sportverein SV 21 Essentho.

Susanne Fobbe, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde, wird in Lillers für dieses Projekt die Werbetrommel rühren und zählt auf gute Beteiligung der französischen Wanderfreunde und Radsportfans.

Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses der Stadt Marsberg am 20.04.2021 bzgl. der Festgeldanlage bei der Greensill Bank AG


Am gestrigen Abend fand die Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses der Stadt Marsberg bezüglich der Geldanlage bei der mittlerweile insolventen Greensill Bank AG aus Bremen statt. Ca. 40 – 50 interessierte Marsberger Bürger u. Bürgerinnen, Ratsmitglieder und Ortsbürgermeister u. Ortsbürgermeisterinnen hatten den Weg in die große Schützenhalle gefunden um den Ausführungen der Verwaltung bzw. den Stellungnahmen der Ausschussmitglieder zu folgen. Bürgermeister Schröder berichtete dabei über den aktuellen Sachstand und wies insbesondere auf die terminierte Gläubigerversammlung am 08.06.2021 hin.

In diesem Zusammenhang erläuterte er auch die aus seiner Sicht sehr sinnvolle Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Kommunen um die Stadt Monheim. Insbesondere unter Beteiligung einer international tätigen Rechtsanwaltskanzlei werden detaillierte Informationen und Erkenntnisse zu der internationalen Verwicklung der Greensill Bank AG erwartet, welche dann auch dazu beitragen können etwaige Ansprüche zielgerichteter geltend zu machen. Für die konkrete Umsetzung dieser Erkenntnisse wurde ein Rechtsanwalt aus der näheren Umgebung beauftragt. Nachdem Kämmerer A. Löhr, auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, seine tiefe Enttäuschung und Frustration bezüglich der Entwicklung dieser Geldanlage bei der Greensill Bank AG zum Ausdruck gebracht hatte berichtete er über die aktuelle Finanzsituation der Stadt Marsberg bzgl. der Liquiditäts-, der Ergebnis- und der Kreditlage.

Zum 20.04.2021 verfügt die Stadt Marsberg über einen Bestand an liquiden Mitteln von 17. 646.328 Euro. Davon wurde den Stadtwerken ein Betrag von 1 Mio. Euro bis zum Jahresende zur Verfügung gestellt und 15,5 Mio. Euro als Festgelder mit Laufzeiten bis zum Jahre 2024 angelegt. Zum 16.05.2021 wird der Bestand an liquiden Mitteln sich voraussichtlich auf ca. 21,1 Mio. Euro erhöhen. Eine Gefährdung der Zahlungsfähigkeit der Stadt Marsberg ist somit nicht zu erkennen.

Bezüglich der Ergebnislage verfügte die Stadt Marsberg zum 31.12.2019 über ein Eigenkapital in Höhe von 46.494.699 Euro, davon weist die Ausgleichsrücklage einen Betrag von 3.898.056 Euro aus. Unter Berücksichtigung eines voraussichtlichen Jahresüberschusses für 2020 von 2,9 Mio. Euro wird sich dieser Betrag auf 6,798 Mio. Euro erhöhen. Selbst im Fall einer Berücksichtigung des max. Risikos in Höhe von -2,5 Mio. Euro ist eine Gefährdung zur Überschuldung der Stadt Marsberg derzeit nicht zu erkennen.

Auf Nachfrage erläuterte Kämmerer Löhr, dass etwaige Aussagen zu den Auswirkungen auf den Haushalt des Jahres 2021 erst dann getätigt werden können, wenn klar ist in welcher Höhe ein tatsächliches Risiko in diesem Jahr für die Stadt Marsberg eintritt. Nähere Erkenntnisse werden diesbezüglich von der Gläubigerversammlung Anfang Juni 2021 erwartet.

Bezüglich der Kreditlage führte Kämmerer Löhr aus, dass in den vergangenen Jahren zum einen die Liquiditätskredite (vergleichbar einer Kontoüberziehung im Privatbereich) mit einem negativen Spitzenwert von 10,7 Mio. Euro in 2012 mittlerweile auf 0 Euro zurückgefahren werden konnten und zum anderen die investiven Kredite von 9,741 Mio. Euro in 2009 auf 1,140 Mio. Euro zum 31.12.2020 reduziert werden konnten. Dies entspricht einem Abbau von rd. 90 % und bedeutet ein Pro-Kopf-Verschuldung von rd. 60 Euro je Marsberger Einwohner. Auch hier ist eine Gefährdung der investiven Kreditlage der Stadt Marsberg nicht zu erkennen.

Bezüglich der Ausführungen zur vorgenommenen Geldanlage unter Beteiligung von Finanzvermittlern, welche entsprechend der städt. Dienstanweisung erfolgte, verwiesen die oppositionellen Ausschussmitglieder darauf, dass eine stärkere Risikoanalyse der ausgewählten Bank hätte erfolgen müssen. Verwaltungsseitig wurde dargelegt, dass keine negativen Informationen bezgl. der ausgewählten Bank bekannt waren, das Rating der Bank dem entsprach, was auch andere Hausbanken aufweisen und das angebotene Zinsniveau im Vergleich zu Konkurrenzangeboten unauffällig war. Aus Sicht der Verwaltung hat hier das dt. Finanzsystem mit der BaFin versagt.

Während die Genehmigung der überplanmäßigen Mehraufwendungen für Verwahrentgelte, welche aufgrund der veränderten Geldanlagestrategie notwendig werden, von allen Ausschussmitgliedern mitgetragen wurde stellte sich die Situation bezüglich der Mehraufwendungen für die anwaltlichen Vertretungen anders dar, da diesbezüglich die Ausschussmitglieder der oppositionellen Fraktionen eine Mittelbereitstellung für den im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft um die Stadt Monheim zu beauftragten Rechtsanwalt abgelehnt wurde. Im Rahmen einer konsequenten Umsetzung der nunmehr gemachten Erfahrungen wurde vom Bürgermeister die Auflösung der städt. Girokonten bei Privatbanken vorgeschlagen. Die Beratung dieser Thematik wurde ohne Beschlussempfehlung an den Rat weitergeleitet.

Ein wesentlicher Tagesordnungspunkt im nicht-öffentlichen Teil war die Vorstellung des Berichtes über die Überprüfung des dienstlichen Vorgehens in Bezug auf die Geldanlagen in Höhe von 2,5 Mio. Euro bei der Greensill Bank AG. Bürgermeister Schröder hatte direkt am Tag nach Bekanntwerden des Zahlungsmoratoriums zwei Mitarbeiter des Rathauses, die mit der Abwicklung des Geldgeschäfts nicht befasst waren, mit einer internen Überprüfung beauftragt. Die Ergebnisse des 21-seitigen Prüfberichtes wurden den Ausschussmitgliedern im Detail vorgestellt. Für die Abwicklung von Geldanlagen besteht bei der Stadt Marsberg eine Dienstanweisung vom 13.02.2017. Diese wurde unter Verwendung einer noch immer gültigen Musterdienstanweisung des Deutschen Städtetages erstellt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Dienstanweisung bei der Abwicklung der Geldanlage bei der Greensill Bank AG bis auf einen Punkt eingehalten wurde. Zum 18.02.2021 sollten insgesamt 4,5 Mio. Euro angelegt werden. Dieser Betrag wurde in der Ausschreibung auf 2 Geldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten aufgeteilt. Für beide Geldanlagen wurden die wirtschaftlichsten Konditionen für Geldanlagen bei der Greensill Bank AG abgegeben. Nach den Bestimmungen der Dienstanweisung hätten vom Grundsatz her beide Geldanlagen dort erfolgen sollen. Von diesem Grundsatz wurde jedoch abgewichen, um das Risiko zu streuen. Ein Teilbetrag in Höhe von 2 Mio. Euro wurde deshalb bei der privaten CreditPlus Bank AG angelegt. Diese Entscheidung hat sich im Nachhinein als richtig erwiesen, da der anzulegende Betrag von insgesamt 4,5 Mio. Euro auf 2 Institute verteilt wurde.

Darüber hinaus konnten die Ausschussmitglieder im Vorfeld der Sitzung die Akte zur Festgeldanlage bei der Greensill Bank AG vom 19.02.2021 – 26.08.2022 einsehen um sich ein detailliertes Bild über den Vorgang zu machen. Außerdem wurden die Konditionen aller Geldanlagen der letzten 15 Jahre den Ausschussmitgliedern zur Kenntnis gebracht.

Im Lauf der Sitzung wies BM Schröder darauf hin, dass er sowohl die Bürger und Bürgerinnen als auch die politischen Gremien über den weiteren Verlauf zeitnah informieren wird und weiterhin für einen direkten Dialog immer zur Verfügung steht.

Anlage zur Pressemitteilung

Stadt Marsberg und Westenergie zeichnen Engagement für Umwelt aus


Schulkinder lernen während eines Workshops, wie sie Plastikmüll vermeiden und Stoffreste wiederverwerten können. Engagierte Vereinsmitglieder bauen ein riesiges Insektenhotel und sähen daneben eine artenreiche Blumenwiese ein.  Andere Gruppen wiederum säubern Landschaftsbereiche von herumliegendem Müll. Der Westenergie Klimaschutzpreis prämiert seit 25 Jahren vielfältige Ideen und Maßnahmen.  Auch in diesem Jahr lobt das Energieunternehmen gemeinsam mit der Stadt Marsberg den Preis wieder aus. Bürger, Vereine, Institutionen und Firmen können sich bis zum 30. September 2021 mit ihren Ideen und Projekten rund um Klima- und Umweltschutz bewerben. Eine Jury aus Vertretern der Stadtverwaltung und von Westenergie honoriert die drei besten Projekte mit insgesamt 2.500 Euro.

"Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viele kreative Ideen es in Marsberg rund um den Schutz von Klima und Umwelt gibt. Ich freue mich darauf, dieses Engagement wieder gemeinsam mit Westenergie zu würdigen und auszuzeichnen. Deshalb kann ich nur alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen aufrufen", sagt Bürgermeister Thomas Schröder.

Fabian Wälter, Kommunalbeauftragter bei Westenergie, betont: "Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis fördern wir Bewusstsein und Engagement von Bürgerinnen und Bürgern und können dadurch vor Ort dafür werben, sich ebenfalls für den Umweltschutz stark zu machen. Wir freuen uns jedes Jahr über die tollen Ideen und Projekte, die in Marsberg umgesetzt werden. Die eingereichten Aktivitäten können noch in der Planung, gerade in der Umsetzung oder bereits abgeschlossen sein." Im vergangenen Jahr gewannen in Marsberg die Projekte "Naturfreunde - umgeben von Alme und Diemel" (Richard Hesse Stiftung), "Die Bienenlotsen" (Arbeitsgemeinschaft des Carolus-Magnus-Gymnasiums) und "Bau eines Insektenhotels" (Dorfverein Beringhausen) den Westenergie Klimaschutzpreis.

 

Bewerber können ihre Unterlagen bis zum 30. September 2021 bei der Information des Marsberger Rathauses, Lillers-Straße 8 einreichen.

Seit 1995 macht der Westenergie Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7.500 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Die Gewinner ermittelt eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

Informationen des Bürgermeisters zum Thema Greensill


Liebe Marsbergerinnen und Marsberger,

im Nachgang zur Sitzung des Rates der Stadt Marsberg am 18.03.2021 habe ich Sie an dieser Stelle umfassend über die Geldanlage bei der Greensill-Bank informiert.

Hier nun weitere, aktuelle Informationen zu dem Thema:

Am Dienstag, den 20.04.2021 findet um 17:00 in der Schützenhalle Niedermarsberg eine öffentliche Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses statt, zu der ich Sie herzlich einlade (Einladung mit Tagesordnung folgt).

In der letzten Woche hatten Herr Löhr und ich die Gelegenheit, im Rahmen des Verbundes um die Stadt Monheim, mit dem Insolvenzverwalter Herrn Frege in Kontakt zu treten, der uns insbesondere folgende Termine mitteilte:

-Bis zum 14.05.2021 müssen sämtliche Forderungen der Gläubiger beim Insolvenzverwalter angemeldet sein

-Am 08.06.2021 findet in Bremen die Gläubigerversammlung statt

Liebe Marsbergerinnen und Marsberger,

bitte lassen Sie sich nicht durch irgendwelche Andeutungen, Unterstellungen oder Halbwahrheiten, die über verschiedene Kommunikationswege verbreitet werden, verunsichern.

Wenn Sie Fragen zu dem Thema der Geldanlagen der Stadt Marsberg haben, rufen Sie mich einfach unter Tel. 02992/602211 an.

Ihr Bürgermeister

Thomas Schröder

Elternbeiträge für Offene Ganztagsbetreuung in den Grundschulen


Der Rat der Stadt Marsberg hat in seiner Sitzung am 18.03.2021 einstimmig beschlossen, die Elternbeiträge für die Betreuungsleistungen in den Offenen Ganztagsschulen der drei Marsberger Grundschulen für die Monate Februar und März 2021 um die Hälfte zu reduzieren. Grund hierfür ist, dass aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesen Monaten kein regulärer Ganztagsbetrieb in den Schulen angeboten wird, sondern lediglich eine Notbetreuung. Das Land Nordrhein-Westfalen hat bisher keine Entscheidung hinsichtlich der Übernahme der verbleibenden 50 Prozent getroffen.

Bereits Ende Februar hatte der Kreistag des Hochsauerlandkreises beschlossen, die Elternbeiträge für die Betreuungsleistungen in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege für den Monat Februar 2021 um die Hälfte zu reduzieren. Die Erhebung und damit auch die Umsetzung dieser Reduzierung erfolgt, bezogen auf die Marsberger Betreuungseinrichtungen, durch die Stadt Marsberg. Die Beiträge für Februar 2021 wurden bereits in voller Höhe von den Eltern eingezogen. Aus technischen Gründen erfolgt die Rückabwicklung und damit die Verrechnung der entstehenden Gutschriften mit den April-Beiträgen. Die betroffenen Eltern für alle oben genannten Betreuungsformen erhalten hierzu einen gesonderten Änderungsbescheid.

Wohngeld auch online beantragen


Wohngeld ist eine Sozialleistung nach dem Wohngeldgesetz für Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums erhalten. Einen Antrag auf Wohngeld kann beim zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Das Sozialamt der Stadt Marsberg ist derzeit für persönliche Vorsprachen geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aber weiterhin telefonisch erreichbar. Alternativ können die Anträge auf Wohngeld auch online gestellt werden. Über den Link https://www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBWLKM?BULA=NW kann man online berechnen lassen, ob ein Anspruch auf Wohngeld besteht. Nach der Berechnung kann dann direkt über die Seite ein Online-Antrag gestellt werden. Die Daten werden über eine sichere Verbindung an die zuständige Wohngeldstelle weitergeleitet.


Weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik


Nachdem in den vergangenen Jahren bereits rund 500 Lichtpunkte auf LED-Technik umgerüstet wurden, wird im Herbst 2018 die Umrüstung weiterer 144 Langfeldleuchten durchgeführt. Im Einzelnen befinden sich die Leuchtstellen in Beringhausen, Borntosten, Bredelar, Erlinghausen, Essentho, Giershagen, Leitmar, Niedermarsberg, Obermarsberg und Padberg. Die Energieeinsparung durch die Umrüstung liegt bei 70 %. Das entspricht einer Emissionsreduktion von 252 t CO2 über die gesamte Lebensdauer.

Das Kostenvolumen der Maßnahme beträgt rund  88.000 €, wobei 25 % der Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über das "Förderprogramm von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative " getragen werden. Nähere Informationen zu dem Programm befinden sich auf der Homepage des BMUB www.klimaschutzinitiative.de sowie des Projektträgers www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen .

Förderkennzeichen: 03K05882

Link zur Klimaschutzinitiative:

http://www.klimaschutz.de

Link zum BMUB:

http://www.bmub.bund.de

Immobilienangebote der Stadt Marsberg


Die Stadt Marsberg bietet unter der Rubrik:

Bürger / Bauen und Wohnen / Immobilien und Bauflächen

ihre ehemaligen Grundschulen und Turnhallen ohne kommunale Nutzung, in den
einzelnen Ortsteilen zum Kauf oder zur Vermietung an.

Weitere Information finden Sie

hier.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 für Marsberg finden Sie hier: http://wahlergebnisse.marsberg.com

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