Kundenbefragung in der Stadtverwaltung Marsberg

Die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit dem Kundenservice im Rathaus und in den Nebenstellen ist der Stadtverwaltung sehr wichtig.

Um auf Kritiken oder Änderungswünsche eingehen zu können, soll vom 10.11. bis 05.12.2014 durch einen Fragebogen eine Kundenbefragung durchgeführt werden. In diesem Fragebogen können u.a. Angaben zu Bearbeitungszeiten, zu Freundlichkeit und Sachkompetenz der Mitarbeiter und zur Gestaltung der Räumlichkeiten gemacht werden. Es können Anregungen zur Öffentlichkeitsarbeit und zum Internetauftritt der Stadt Marsberg gegeben werden. Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.

Der Fragebogen wird allen Besucherinnen und Besuchern des Rathauses und der Nebenstelle in den Eingangsbereichen ausgehändigt. In der gleichen Zeit steht er auf der Internetseite der Stadt Marsberg unter „Aktuelles“ zur Verfügung. Er kann damit auch bequem hier heruntergeladen, zuhause ausgefüllt und elektronisch der Verwaltung zugeleitet werden.

Die Stadtverwaltung hofft auf eine gute Beteiligung bei dieser Befragung und wird nach der Auswertung über die Ergebnisse informieren.

Änderungen bei der Sperrmüll- und Elektrogeräteabfuhr

Da es noch immer zu Missverständnissen kommt, weist die Stadt Marsberg wiederholt auf die Änderungen bei der Sperrmüllabholung seit Anfang dieses Jahres hin.

Die Abholung von Sperrmüll kann mit einer Sperrmüllkarte oder auf der Homepage der Stadt Marsberg im Online-Dienstleistungsportal beantragt werden. Der Abholtermin wird dem Antragsteller/der Antragstellerin per Postkarte durch die Firma Stratmann Städtereinigung GmbH & Co.KG mitgeteilt. Dieses System hat sich bei der Abholung der Elektrogroßgeräte bereits bewährt, da nicht, wie früher, an einem einzigen Werktag das ganze Stadtgebiet angefahren werden muss und die Abholrouten besser geplant werden können.

Häufig wird das Sperrgut durch fremde Personen durchsucht oder es werden weitere Gegenstände dazugestellt. Daher wird dringend empfohlen, die abzuholenden Sperrgutabfälle erst zum Abholtermin bereit zu stellen. Sollte die Abholmenge von 2,5 m³ überschritten werden, weil weitere nicht angemeldete Sperrstücke oder z. B. Plastiksäcke oder Bauschutt dazugestellt wurden, haben die Antragsteller für die Entsorgung der nicht zum Sperrmüll gehörenden Gegenstände Sorge zu tragen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass laut der Abfallsatzung der Stadt Marsberg jeder Marsberger Haushalt nur zweimal pro Jahr die kostenlose Sperrmüllabfuhr mit jeweils max. 2,5 m³ beantragen darf. Allerdings gehören zerkleinerte und zerlegte Möbelteile in die Restmülltonne!

Bei der Sperrmüllabfuhr werden lediglich sperrige Abfälle eingesammelt, welche anschließend in der Müllpresse komprimiert werden können. Die Bereitstellung darf nur auf öffentlichen Flächen erfolgen. Die Verladung muss ohne Schwierigkeiten und Zeitverlust möglich sein.

Eine Haushaltsauflösung fällt nicht unter die kostenlose Abfuhr.

Anmeldetermine für die zukünftigen Schulanfänger (Schuljahr 2015/16)

An den drei Marsberger Grundschulen (Niedermarsberg, Giershagen und Westheim) stehen die Anmeldungen der schulpflichtig werdenden Kinder (Erstklässler) für das Schuljahr 2015/16 an.

Folgende Anmeldetermine können von den Eltern wahrgenommen werden:

Kath. Grundschule Marsberg,
Am Burghof 11 (Telefon: 02992-8150):

Mittwoch, 29.10.2014, in der Zeit von 08.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr; Donnerstag, 30.10.2014, in der Zeit von 08.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 – 16.00 Uhr.

Gemeinschaftsgrundschule Giershagen,
Zur Heide 3 (T.: 02991-6286):

Montag, 03.11.2014, in der Zeit von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr; Dienstag, 04.11.2014, in der Zeit von 08.00 bis 12.00 Uhr.

Gemeinschaftsgrundschule Westheim,
Franziskusstraße 4 (T.: 02994-738):

Dienstag, 04.11.2014, in der Zeit von 08.30 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr; Mittwoch, 05.11.2014, in der Zeit von 08.15 bis 11.30 Uhr.

Städte und Gemeinden im ländlichen Raum: Gewährleistung der Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung am Beispiel der Stadt Marsberg

Präsentation einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit der Universität Dortmund am 02.10.2014 zu den Folgen einer rückläufigen Einwohnerentwicklung im ländlichen Raum

Eine Studentengruppe der Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, hat in einer zweisemestrigen Forschungsarbeit die Voraussetzungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung am Beispiel der Stadt Marsberg untersucht.

Ausgangspunkt war die Betrachtung der möglichen Zusammenhänge zwischen drohenden lokalen medizinischen Versorgungslücken und der städtebaulichen Entwicklung im Geltungsbereich der Stadt Marsberg.

Die Studentengruppe hat im Rahmen der Arbeiten den Forschungsansatz erweitert und die Notwendigkeit zur Umsetzung vorausschauender Maßnahmen zur Gewährleistung der kommunalen Daseinsvorsorge insgesamt hinterfragt.

Alles deutet daraufhin, dass wir im Jahr 2030 „weniger, bunter und älter“ sein werden. Das heißt, dass junge Menschen zunehmend aus ländlichen Räumen abwandern werden, die Bevölkerung wird insgesamt schrumpfen und im Ganzen wesentlich älter sein als heute. Dies hat zur Folge, dass die Auslastung und der Erhalt der örtlichen Infrastrukturangebote noch schwieriger werden.

Die Ergebnisse der studentischen Arbeit wurden am 02.10.2014 den politischen Vertretern der Stadt Marsberg, sowie verschiedenen Interviewpartnern aus Wirtschaft, Öffentlichkeit und den benachbarten Kommunen präsentiert.

Der vollständige Endbericht kann hier eingesehen werden:

Städte und Gemeinden im ländlichen Raum

Aus der Präsentation heraus entwickelte sich unter den Teilnehmern eine rege Diskussion zur zukünftigen Entwicklung von Marsberg. Nicht für alle Aspekte lassen sich spontan Lösungswege finden.

Einigkeit herrschte aber darin, dass eine steuernde Wirkung zukünftiger Planungen notwendig ist, um Marsberg als attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Marsberg zu sichern.

So individuell wie die Voraussetzungen der Kommunen sind, so individuell können auch Strategien im regionalen Wettbewerb sein. Stärken und Schwächen, aber auch Chancen und Risiken müssen erkannt werden, um die vorhandenen Potentiale noch besser nutzen zu können.

Die Ergebnisse der Projektarbeit bilden für die Stadt Marsberg eine ausgezeichnete Basis, um mit Akteuren sowohl im Stadtgebiet als auch zwischen benachbarten Kommunen über Lösungsansätze einer langfristig zufriedenstellenden Gewährleistung der Daseinsvorsorge zu diskutieren.

Umbaumaßnahmen am Diemelsee im Rahmen der REGIONALE 2013

Am Diemelsee finden in diesem Jahr umfangreiche Umgestaltungen statt. Als Kernmaßnahme soll der Platz am Fähranleger durch die Anlage einer Promenade, einer neuen Treppenanlage, einer behindertengerechten Rampe sowie von Aussichtspunkten aufgewertet werden. Die Verkehrsfläche wird neu strukturiert und an einer Multifunktionsfläche gibt es Informationsmöglichkeiten und Bewegungsflächen. Der gesamte Bereich wird mit zeitgemäßem Mobiliar ausgestattet. Auch in dem Bereich zwischen Fähranleger und Staumauer sind zwei Aussichtspunkte sowie eine Umgestaltung der Uferböschung und ein Ersatz der Leitplanken durch ein Geländer geplant. Der Ausgleichsweiher unterhalb der Staumauer soll durch einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Staumauer und eine Ruheoase mit barrierefreien Zuwegungen und entsprechendem Mobiliar aufgewertet werden.

Diese drei Maßnahmen, die innerhalb der Regionale 2013 umgesetzt werden, sollen den Startschuss bilden für weitere Aufwertungen. Die Gemeinde Diemelsee auf der hessischen Seite des Sees plant ebenfalls infrastrukturelle Maßnahmen entlang der Wasserfläche. Stadt Marsberg und Gemeinde Diemelsee arbeiten seit Beginn des Regionale-Prozesses eng zusammen. Ohnehin verfolgt das Gesamt-Projekt „Sauerlandseen“ einen langfristigen, nachhaltigen Ansatz. Alle beteiligten Kommunen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Weiterentwicklung der Seen auch über die Regionale 2013 hinaus fortzusetzen.

Die Optimierung der touristischen Basisinfrastruktur am Diemelsee wird zu 80 % gefördert im Rahmen des Strukturförderprogramm des Landes NRW  "REGIONALE 2013". Die Fördermittel stammen vom Land NRW sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Investitionssumme der Gesamtmaßnahme einschl. Verkehrswegen beträgt 340.000 Euro.

Weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Nachdem im vergangenen Jahr bereits 153 Lichtpunkte auf LED-Technik umgerüstet wurden, ist für 2014 die Umrüstung weiterer 77 Leuchten geplant. Im Einzelnen sind die Langfeldleuchten in den Ortsdurchfahrten von Niedermarsberg (Bredelarer Str./ Westheimer Str.), Essentho (Fürstenberger Str.) und Padberg (Korbacher Str.) für die Umrüstung vorgesehen. Die Energieeinsparung durch die Umrüstung liegt bei 69 %. Das entspricht einer CO2- Emissionsreduktion von 8 t pro Jahr.

Das Kostenvolumen der Maßnahme beträgt rund 50.000 €, wobei 20 % der Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) über das "Förderprogramm von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes" getragen werden. Nähere Informationen zu dem Programm befinden sich auf der Homepage des BMU www.klimaschutzinitiative.de sowie des Projektträgers www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen .

Landeszuwendungen für Schülerbetreuungsmaßnahmen an den Marsberger Schulen für das Schuljahr 2014/15

Bei der Stadt Marsberg gingen in dieser Woche zwei Zuwendungsbescheide der Bezirksregierung Arnsberg ein und zwar für Betreuungsangebote im Primar- und Sekundarbereich für das kommende neue Schuljahr 2014/15.

Zum einen werden die 3 Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS Niedermarsberg, OGS Westheim und OGS Giershagen) im Stadtgebiet Marsberg für die Durchführung außerunterrichtlicher Angebote mit insgesamt 156.750,00 € bedacht.

Für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern in Schulen der Sekundarstufe I bekommt die Stadt Marsberg aus dem Landesprogramm „Geld oder Stelle“ insgesamt 57.400,00 €, wovon antragsgemäß das Carolus-Magnus Gymnasium 20.000,00 €, die Realschule Marsberg 20.800,00 € und die Gemeinschaftshauptschule Marsberg 16.600,00 € erhalten.

Durch diese finanziellen Unterstützungen wird die Stadt Marsberg die in den vergangenen Jahren begonnenen Betreuungsmöglichkeiten an den Marsberger Schulen auch im kommenden Schuljahr anbieten und die Schülerinnen und Schüler weiter in ihrer Lernkultur fördern. 

Entsorgung von Sperrmüll in der Stadt Marsberg

Die Marsberger Bürger können ihre sperrigen Abfälle, die wegen ihres Umfangs oder ihres Gewichts nicht in der Restmülltonne untergebracht werden können, durch die gesonderte Sperrmüllabfuhr entsorgen.

Zum Sperrmüll zählen Einrichtungsgegenstände wie Stühle, Schränke, Regale, Teppichboden, Gartenmöbel etc. Für die Abfuhr können diese Gegenstände auch grob in ihre Bestandteile zerlegt werden. Generell nicht zum Sperrmüll sondern in die Mülltonne gehören Abfälle in Kartons, Kisten, Plastiksäcken, Tragetaschen usw. sowie lose oder gebündelte Abfälle.

Die Sperrmüllabfuhr kann über die grauen Abholkarten, erhältlich bei der Stadtverwaltung sowie den ortsansässigen Kreditinstituten, oder auf der Homepage der Stadt Marsberg www.marsberg.de – Online-Dienstleistungsportal - angemeldet werden.

Erstellung der Jahresabschlüsse der Stadt Marsberg der Jahre 2009 - 2012

Die Bezirksregierung Arnsberg hat fristgerecht die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplans sowie den Zeitplan zur Aufstellung der Jahresabschlüsse erhalten.

Die Stadt Marsberg ist, wie in der letzten Ratssitzung angekündigt, umgehend in die weitere Projektplanung eingestiegen. In Abstimmung mit externen Sachverständigen ist zwischenzeitlich eine perspektivische Terminplanung entwickelt worden. Diese Terminplanung sieht vor, dass z.B. der Jahresabschluss für das Jahr 2009 Ende Januar 2014 fertiggestellt ist und bis Ende Oktober 2015 auch die Jahresabschlüsse der Jahre 2010 bis 2012 fertiggestellt sind.

Der vorläufige Jahresabschluss 2012 wird bis Ende August 2013 erstellt. Die Projektrealisierung soll in zwei Säulen erfolgen. Neben der internen Projektleitung, wird noch eine externe Steuerungs- und Controllinginstanz installiert.

Ein detaillierter Projektplan, inklusive verbindlicher interner Meilensteine, befindet sich in der Konzeptionsphase. Über die Projektfortschritte wird kontinuierlich berichtet. Eine konkrete Abstimmung mit der Bezirksregierung wird noch erfolgen. Die Stadt Marsberg geht die Herausforderungen konsequent an und ist deshalb optimistisch, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Alle Sanierungsmaßnahmen der Stadt Marsberg zum Nachlesen

Insgesamt rd. 80 Maßnahmen umfasst die Liste zum Haushaltssanierungsplan.
Der Maßnahmenkatalog sowie weitere Informationen und Kurzerläuterungen der einzelnen Punkte sind für Sie hier abgebildet. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Hinweise und konstruktive Vorschläge einzubringen. Sie können Ihre Anregungen per Email an info(at)marsberg.de richten,  telefonisch an Stephan Henke, Tel. (02992) 602-233 oder persönlich im Rathaus, Zimmer 14, vorbringen. 

 

Immobilienangebote der Stadt Marsberg

Die Stadt Marsberg bietet unter der Rubrik:

Bürger / Bauen und Wohnen / Immobilien und Bauflächen

ihre ehemaligen Grundschulen und Turnhallen ohne kommunale Nutzung, in den
einzelnen Ortsteilen zum Kauf oder zur Vermietung an.

 

Weitere Information finden Sie hier.