Umsetzung der Schulsozialarbeit in der Stadt Marsberg
Seit dem 01.02.2012 wird auch im Stadtgebiet Marsberg ein Konzept zur Einrichtung von Schulsozialarbeit (SSA) im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets an ausgewählten Schulen umgesetzt.
Die neue Schulsozialarbeiterin der Stadt Marsberg, Frau Astrid Schäfers, hat am 01.02.2012 ihren Dienst mit Sitz in der Gemeinschaftshauptschule Marsberg, Trift 33, 34431 Marsberg, begonnen.
Sozialarbeit im Rahmen des Bildung- und Teilhabepakets ist Teil einer präventiven Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik und verfolgt die Ziele der arbeitsmarktlichen und gesellschaftlichen Integration.
Sie soll insbesondere
- Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket beraten und vermitteln
- bei Kindern und Eltern Problembewusstsein für Bildung und sinnvolle Freizeitgestaltung schaffen
- in einem frühen Stadium helfen, einen guten Einstieg in die Schulausbildung zu ermöglichen
- Vereine und weitere Partner zur Mitwirkung motivieren
- zusätzliche Unterstützungsleistungen z.B. für Folgekosten einer Vereinsmitgliedschaft einwerben
- mit den Angeboten der klassischen Jugend- und Schulsozialarbeit der Kommunen und der freien Träger vernetzt werden und
- ergänzende berufliche Orientierung und Begleitung des Übergangs von Schule und Beruf leisten.
Frau Schäfers ist unter der Tel.-Nr.: ( 02992 ) 903 98 31 in der Gemeinschaftshauptschule Marsberg oder per Mail unter schulsozialarbeit(at)marsberg.com zu erreichen .
Migration - Vielfalt & Leistung

- Foto: E. Latzelsberger
Das Integrationsbüro des Hochsauerlandkreises präsentiert seine Fotoausstellung "Migration - Vielfalt & Leistung" in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis "Brücken der Freundschaft e.V." in Marsberg. Zunächst ist die Wanderausstellung vom 23. Januar bis 10. Februar 2012 für die Schülerinnen und Schüler der Stadt Marsberg in der Hauptschule zu sehen.
Vom 27. Februar bis zum 9. März 2012 gastiert die Ausstellung dann in der Marsberger Volksbank.
Die Eröffnungsfeier fand am 23.01.2012 in der Aula der Hauptschule Marsberg statt und wurde von Schülern des Carolus-Magnus-Gymnasiums musikalisch umrahmt.
Das HSK-Integrationsbüro zeigt mit der Ausstellung positive Seiten von Integration. Der in Wien geborene und in Marsberg lebende Fotograf Erich Latzelsberger hat 21 Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterschiedlichster Herkunft in Szene gesetzt. Sie alle haben im Sauerland ihre Heimat gefunden und sind mit ihrem Engagement und ihrer Zielstrebigkeit Vorbilder für andere Migranten.
Die Bandbreite der dargestellten Personen ist bunt und vielfältig. Daneben werden auch drei Projekte der Integrationsarbeit des Hochsauerlandkreises vorgestellt: Integrationskurse, die schulbegleitende Sprachförderung und Integration durch Sport.
"Mit der Ausstellung möchten wir dokumentieren, dass im Hochsauerland viele Zuge-wanderte mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten - jeder auf seine eigene Art", sagt Landrat Dr. Karl Schneider.
"Migration - Vielfalt & Leistung" soll später als Wanderausstellung zu verschiedenen Anlässen im Hochsauerlandkreis zu sehen sein.
Information: Hochsauerlandkreis, Integrationsbüro, Tel. 0291/94-1343, Internet: www.integration-hsk.de
Weitere Zusage zur Förderung der Reaktivierung von Brachflächen in Marsberg eingetroffen
Ein weiterer Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Arnsberg für die Reaktivierung der Brachflächen in Niedermarsberg (ehem. Bahnflächen und Industriebrache „Ritzenhoff“) ist bei der Stadt Marsberg eingegangen. Weitere 1.471.000 € aus Landes- und Bundesmitteln wurden zur Verfügung gestellt, um die von der Stadt und NRW.URBAN (einer Gesellschaft des Landes) gemeinsam durchgeführten Maßnahmen zum Abschluss zu bringen.
In erster Linie sollen hierdurch Arbeiten von NRW.URBAN zur Sanierung der genannten Flächen finanziert werden, mit denen im kommenden Jahr begonnen werden soll. In diesem Zusammenhang soll auch ein Hauptabwassersammler von den Stadtwerken Marsberg saniert werden.
Für die Gesamtmaßnahme (mit der bereits 1999 in Teilbereichen begonnen wurde) wurden somit Fördergelder i.H.v. rd. 8.617.000 € zur Verfügung gestellt.
Im Zusammenhang mit den kurz vor dem Abschluss stehenden Arbeiten an der Ostanbindung an die B 7 stellen diese Maßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Stadtentwicklung dar. Die Vermarktung der neu erschlossenen Flächen für Wohn- und Gewerbezwecke, die mit den bereits in Betrieb befindlichen Verbrauchermärkten ihren erfolgreichen Anfang gefunden hat, wird eine der Hauptaufgaben in den kommenden Jahren darstellen.
Energiestadt Marsberg – Solarpotentialatlas online
Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind derzeit in aller Munde. Einen Beitrag auf ganz praktische Weise leistet hierzu der neue Solarpotentialatlas für den Hochsauerlandkreis, der ab sofort auf der Homepage der Stadt Marsberg für jeden abrufbar ist. Zu finden unter „Bürger“ und „Energie und Umwelt“ können die Bürgerinnen und Bürger mit wenigen Klicks das Potential ihres Hausdaches abrufen.
In Punkto regenerative Energien liegt die Stadt Marsberg jetzt schon weit vorne. Während viele Kommunen erst langsam anfangen, gemäß dem Energiekonzept der Bundesregierung den Anteil des sogenannten Ökostroms auf 35% zu erhöhen, liegt der Anteil im Marsberger Stadtgebiet bereits bei 100 %. Rechnerisch kann sich die Stadt Marsberg mit 100% Strom aus regenerativen Energien selbst versorgen, d.h. die Einspeisemengen des Ökostroms aus dem Marsberger Stadtgebiet können den Stromverbrauch durch die Marsberger Bürgerinnen und Bürger und der ansässigen Industrie decken.
Selbstverständlich ruht sich die Stadt Marsberg nicht auf diesem Erfolg aus. Die Nutzungsmöglichkeiten von regenerativen Energien lassen sich fortwährend ausweiten und optimieren. Der neue Solarpotentialatlas soll Hauseigentümern die Möglichkeit geben, sich über die Photovoltaiknutzung an ihrem Gebäude zu informieren.
Über eine Karte werden fast alle Gebäude des Kreises mit ihrem Solarstrompotential angezeigt. Mit der Eingabe des Straßennamens und der Hausnummer lässt sich das gewünschte Gebäude darstellen. Die Gebäude sind anhand ihres zu erwartenden Stromertrages in die Klassen „sehr gut“, „gut“ und „bedingt“ geeignet eingeteilt worden. Durch einen Klick in das Gebäude lassen sich zudem der mögliche Ertrag und die zu erwartende CO2-Einsparung anzeigen. Die Handhabung ist sehr einfach und für jeden leicht nachzuvollziehen.
Als Berechnungsgrundlagen dienten dem Sachgebiet GeoService des Fachdienstes Geoinformationen und Liegenschaftskataster die Größe, die Ausrichtung, die Neigung, die Verschattung des Daches durch umliegende Bauwerke und Vegetation sowie die mittlere solare Einstrahlung auf der jeweiligen Dachfläche.
Abfälle auf Friedhofsdeponien müssen besser sortiert werden
Wie immer wieder von den Mitarbeitern der städtischen Gärtnerei festzustellen ist, lässt die Sortierung der Abfälle an den Deponien der kommunalen Friedhöfe oft zu wünschen übrig. Regelmäßig wird von den Angehörigen trotz eindeutiger Beschilderung nicht richtig sortiert. Hierdurch steigen die Kosten für die Unterhaltung der Friedhöfe, da für die nicht richtig sortierten Abfälle ein Zuschlag bei der Entsorgung gezahlt werden muss. Um diese unnötigen Kosten zu vermeiden ist es erforderlich, dass die Abfälle von den Besucherinnen und Besuchern der Friedhöfe ordnungsgemäß sortiert werden.
Zusätzlich wurde in letzter Zeit häufiger festgestellt, dass die Abfallstellen der städtischen Friedhöfe widerrechtlich als wilde Müllkippe für Hausabfälle benutzt wurden. Die Stadt Marsberg bittet daher die Bevölkerung und insbesondere die Besucherinnen und Besucher der Friedhöfe um Mithilfe. Falls jemand eine widerrechtliche Ablagerung von Abfall an den Friedhofsdeponien beobachtet, wird er gebeten, sich beim Bauamt der Stadt Marsberg zu melden, damit von dort aus die notwendigen Schritte eingeleitet werden können.
Preisgünstige Baugrundstücke in Marsberg
Es lässt sich gut leben in Marsberg. Die Vorzüge des Wohnens auf dem Lande bei gleichzeitiger guter Verkehrsanbindung über die A 44 wissen sowohl Bewohner als auch Neubürger zu schätzen. Marsberg bietet seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität im ländlichen Raum. Das Nachbarschafts- und Vereinswesen ist intakt und ermöglicht eine schnelle Integration in die dörflich geprägte Gemeinschaft.
Die Stadtverwaltung Marsberg bietet sowohl im Siedlungsschwerpunkt Nieder-/Obermarsberg als auch in verschiedenen Stadtteilen zahlreiche interessante Baugrundstücke an. Insgesamt stehen über 30 preisgünstige Baugrundstücke zum sofortigen Bau zur Verfügung. Der Preis je qm ist abhängig von der Lage im Stadtgebiet und reicht von 9,20 €/qm bis 48,83 €/qm. Eine aktuelle Auflistung der zur Verfügung stehenden Grundstücke ist im Internet auf der Homepage der Stadt Marsberg unter „Bauen und Wohnen“ einsehbar.
Insbesondere in den Baugebieten „Rennufer-Meisenberg“ in Obermarsberg, „Rennefeld“ im Stadtteil Giershagen und „Am Bruch“ im Stadtteil Essentho haben Bauwillige die Möglichkeit zwischen verschiedenen Lagen und Grundstücksgrößen auszuwählen. In den anderen Stadtteilen können einzelne Grundstücke in bereits erschlossenen Baugebieten erworben werden. Hier haben sich bereits funktionierende Nachbarschaften etabliert.
Die Mitarbeiter des Bauamtes der Stadt Marsberg stehen Bauinteressenten mit Rat und Tat zur Seite.
Auch in den Stadtteilen, in denen die Stadt Marsberg zur Zeit keine städtischen Baugrundstücke anbieten kann, gibt es aus stadtplanerischer Sicht eine Auswahl von Baumöglichkeiten innerhalb des Siedlungsbestands, die für Bauwillige auf dem ersten Blick nicht als klassische Baulücke erkennbar sind. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung informieren Interessenten gerne über potentielle Baumöglichkeiten im jeweiligen Stadtteil, die über das städtische Angebot hinausgehen.
