60. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Marsberg Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 (1) BauGB

Der Planungsausschuss der Stadt Marsberg hat in der Sitzung am 25.02.2014 die Einleitung des Verfahrens zur 60. Änderung des Flächennutzungsplanes gefasst.

Beabsichtigt ist die Darstellung von Konzentrationszonen für die Nutzung der Windenergie im Stadtgebiet Marsberg. Der Darstellung der Windkonzentrationszonen soll die Ausschlusswirkung des § 35 Abs. 3 (3) BauGB zukommen.

Das Plangebiet erstreckt sich auf das gesamte Gemeindegebiet.

Nach Erarbeitung der Potentialflächenanalyse soll die Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB frühzeitig an der Planung beteiligt werden.

Der vorliegende Planungsstand spiegelt zum Zeitpunkt der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nicht politisch gewollte Flächen für die Konzentration von Windkraft wider, sondern bildet die Arbeitsgrundlage für eine mögliche weitere Einschränkung von späteren Konzentrationsflächen.

Der Planentwurf liegt gem. § 3 (1) BauGB in der Zeit von

 Montag, 02. März 2015 bis Freitag, 10. April 2015 einschließlich

zu jedermanns Einsicht im Rathaus Marsberg, Lillers-Str. 8, II. Obergeschoss, Flur bei Zimmer 32, während der Dienststunden öffentlich aus:

Montag - Freitag                  08.00 Uhr - 12.30 Uhr
Dienstag                             14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Donnerstag                         14.00 Uhr - 18.00 Uhr

Die Öffentlichkeit kann sich in diesem Zeitraum über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planungen informieren.
Stellungnahmen können gem. § 3 Abs. 1 BauGB während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung vorgebracht werden.

Zusätzlich findet am

                        Mittwoch, den 18. März 2015, 18:00 Uhr,
                        im Theatersaal des Carolus-Magnus-Gymnasiums, Schöffenwiese 2,
                        34431 Marsberg

eine Veranstaltung zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung statt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden u.a. die allgemeinen Ziele und Zwecke und die voraussichtlichen Auswirkungen der 60. Änderung des Flächennutzungspla­nes der Stadt Marsberg vorgestellt. Die Bürger haben Gelegenheit, sich zur Planung zu äußern. Auf Wunsch wird der Planinhalt mit ihnen erörtert.

Die Planunterlagen können unter Bürger / Windenergieplanung eingesehen werden.

Baugebiet Hoppenberg III

Die Stadt Marsberg kann im Ortsteil Westheim zz. keine erschlossenen Grundstücke für interessierte Bürgerinnen und Bürger anbieten, die ein Eigenheim errichten wollen. Seit 1997 ist das Baugebiet „Hoppenberg III“ in Planung. Der Bebauungsplan ist in Kraft, die Baugrundstücke sind vermessen und die öffentlichen Verkehrsflächen stehen im Eigentum der Stadt Marsberg.

Bevor aus der grünen Wiese ein Baugebiet wird, sind umfangreiche Erschließungsarbeiten erforderlich, die den städtischen Haushalt belasten.

Die Stadt Marsberg startet den Aufruf an alle Interessierten, die innerhalb der nächsten Jahre ein Eigenheim in diesem Baugebiet errichten möchten, sich bei der Stadtverwaltung ganz unverbindlich zu melden, um ihr Interesse an einem möglichen Erwerb eines Baugrundstückes zu bekunden.

Die städtischen Grundstücke sind auf dem Lageplan besonders kenntlich gemacht.

Die Stadt wird prüfen, die notwendigen Erschließungsarbeiten in 2016 ff. durchzuführen, wenn der öffentliche Bedarf nach Baugrundstücken über diesen Aufruf deutlich wird. Hierzu bedarf es eines Ratsbeschlusses.

Die Grundstücke werden zu folgenden Konditionen veräußert:

Grundstückskaufpreis38,50 €/qm
Vorausleistung auf den Erschließungsbeitrag20,00 €/qm
Kanalanschlussbeitrag3,07 €/qm
Wasseranschlussbeitrag1,28 €/qm
62,85 €/qm

Für die Grundstücksanschlussleitungen der Abwasserkanäle und der Wasserleitung wird ein Aufwandsersatz von 430,00 € bis 770,00 € (Schmutz- und Regenwasserleitung) bzw. von 139,10 € bis 268,57 € (Frischwasserleitung) erhoben.

Ihr Ansprechpartner in der Stadtverwaltung Marsberg ist

Herr
Uwe Hüllen
Bauamt – Zimmer 28
Tel. 02992/602234
u.huellen(at)marsberg


Den Lage- und Bebauungsplan des Baugebietes Hoppenberg III finden Sie hier.

Dokumentation der Regionalanalyse überreicht

Eigenständige Identität ist eine Stärke der Dörfer

Welche Zukunftsperspektiven haben die Dörfer im ländlichen Raum?

Mit dieser Frage haben sich 22 Studenten der Universität Paderborn in Zusammenarbeit mit der Akademie Junges Land, einer bundeszentralen Bildungseinrichtung der katholischen Landjugendbewegung befasst.

Die Ergebnisse der Erhebung wurden am vergangenen Mittwoch in einer Abschlusspräsentation von Thomas Kemper von der Akademie Junges Land im Heimatmuseum der Stadt Marsberg in Obermarsberg vorgestellt.

Die Studenten haben stellvertretend für die 17 Stadtteile von Marsberg die Orte Obermarsberg, Oesdorf und Westheim beispielhaft ausgewählt. Vor dem Hintergrund der allgemeinen demographischen Entwicklung und dem Wandel der ländlichen Räume wurden die spezifischen Voraussetzungen der Dörfer im Detail untersucht.

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Im Mittelpunkt einer regionalen Sozialraumanalyse steht die Bevölkerung. Unabhängig von den Ergebnissen der Erhebungen sollen die Dorfbewohner durch konkrete Befragungen zu Themenkomplexen aktiviert und sensibilisiert werden. Das Dorf lebt von seinen Bewohnern und diese sind dazu aufgefordert, die Zukunft des Dorfes aktiv mitzugestalten.

Die Studenten hatten in diesem Zusammenhang die Aufgabe, durch Befragungen das vielseitige und individuelle Meinungsbild vor Ort hautnah zu erfahren. Aus wissenschaftlicher Sicht wurde bestätigt, dass in allen drei untersuchten Orten eine starke lokale Bindung zum Heimatdorf besteht.

Lokale bzw. Regionale Identität setzt sich aus drei Handlungsfeldern zusammen.

Neben den von außen auf dem ersten Blick erkennbaren markanten einzigartigen räumlichen Merkmalen, gibt es weitere prägende kulturelle, soziale und ökonomische Eigenarten, die als Bindungsmerkmale definiert werden. Zu den Bindungsfaktoren in Marsberg zählen Vereine, Kirche, Wirtschaft, Tourismus und im Besonderen die Einrichtungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Darüber hinaus wird Marsberg als Region mit Zuschreibungen von außen und innen belegt.

Hier zeigt sich vielfach eine große Differenz in der Wahrnehmung von Bewohnern, Experten und Gästen, die Marsberg besuchen.

In drei Themenfeldern wurden u.a.  Aspekte zur Bildungsinfrastruktur, zu Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge und der Wirtschaft  abgefragt. Die Aussagen wurden  jeweils in Kategorien der Stärken und Schwächen plakativ zusammengefasst.

Während den Studenten in Westheim als Stärke das strukturelle und wirtschaftliche Potential direkt ins Auge gefallen ist, wurde für Obermarsberg die Empfehlung formuliert, die bemerkenswerte und unvergleichliche Historie noch gezielter in Wert zu setzen und stärker zu präsentieren.

Oesdorf hat seine Stärken insbesondere im sozialen Zusammenhalt. Ein Dorf, in dem man gerne wohnt, auch wenn wenige Angebote der täglichen Nahversorgung vor Ort vorhanden sind.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, die nach Abschluss der Analyse in weiteren Schritten innerhalb der Dorfgemeinschaften mit weiteren konkreten Beispielen belebt werden müssen.

Die gesamte Dokumentation der Regionalanalyse ist hier einsehbar.

Neue Schulleitung an der Gemeinschaftsgrundschule Giershagen

Foto v.l.n.r.: Antonius Löhr, Martina Nolte, Marie-Luise Hofmann, Tina-Maria Müller, Hubert Aßhauer

Zum 01.02.2015 wurde Tina-Maria Müller von der Schulamtsdirektorin Martina Nolte zur neuen Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Giershagen ernannt. Das Kollegium, die Schülerinnen und Schüler sowie die Elternvertreter begrüßten die neue Schulleitung und dankten der kommissarischen Schulleiterin Marie-Luise Hofmann für die Arbeit in den vergangenen Monaten. Frau Hofmann hatte nach dem Weggang der Rektorin Gaby Lange die Schulleitung seit Schuljahresbeginn übernommen. Vonseiten der Stadt Marsberg gratulierten der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters Antonius Löhr und Schulamtsleiter Hubert Aßhauer.

Ergebnis der Kundenbefragung der Stadtverwaltung Marsberg

Die Verwaltung hat aufgrund der Anregung im Rat in der Zeit vom 10.11.-05.12.2014 eine ausführliche Kundenbefragung im Rathaus und in den Nebenstellen durchgeführt.

Die Öffnungszeiten im Rathaus und den Nebenstellen wurden überwiegend als ausreichend bewertet.

Die durchschnittliche Wartezeit befragter Personen lag bei 9,35 Minuten. Dies sehen wir als einen sehr geringen und damit sehr guten Wert an.

Die durchschnittliche Bearbeitungszeit bei den befragten Personen lag bei 14,67 Minuten. Dies ist für uns ebenfalls ein durchaus geringer und positiver Wert.

Die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sachkompetenz, Hilfsbereitschaft, Schnelligkeit und Kundenorientierung wurden mehr als gut bewertet. Bei allen Teilaspekten lag der Benotungsschnitt im Bereich einer 2.

Die Gestaltung der Räumlichkeiten mit Büros, Wartebereichen und Fluren wurde ebenfalls durchgehend mit einer 2 bewertet. Lediglich für die Gestaltung des Sozialamtes ergab sich die Note 3, also immer noch befriedigend.

Es gab verschiedene Anregungen, den Internetauftritt der Stadt in Teilbereichen anders zu gestalten. Der Benotungsdurchschnitt lag aber in den erfreulichen Notenbereichen 2 und 3.

Die Möglichkeit zu Anregungen wurde nur von sehr wenigen Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Einige Anregungen waren  bereits bekannt. Dies waren zum Beispiel der fehlende Aufzug im Rathaus, mehr Energiemanagement,  Verzicht auf den Verkauf von Turnhallen und öffentlichen Gebäuden.

Die Stadtverwaltung freut sich über die positive Einschätzung ihrer Serviceleistungen und ihrer Kundenfreundlichkeit. Es wird natürlich geprüft, welche Anregungen und Vorschläge umgesetzt werden.

Städtischer Betriebshof erhält neuen Unimog

Bei den Herren auf den Fotos handelt es sich (v. l. n. r. ) um Herrn Scherf jr. (Fa. RKF-Bleses GmbH Bielefeld), Herrn Wistuba (Fahrer des Unimog, Städtischer Bau- und Betriebshof), Herrn Paschen (Meister Städtischer Bau- und Betriebshof), Herrn Niewels (Betriebsschlosser Städtischer Bau- und Betriebshof, Wartung und Instandhaltung) und Herrn Scherf sen. (Fa. RKF-Bleses GmbH).

Kurz vor Weihnachten wurde ein weiterer Vorschlag der 2012 durchgeführten Organisationsuntersuchung von Bauhof und Gärtnerei umgesetzt: die Ergänzung des Fuhrparks um einen leistungsfähigen Geräteträger. Gezielt wurde ein Unimog ausgesucht, der speziell für den kommunalen Einsatz entwickelt wurde. Das Fahrzeug ist kompakt gebaut und hat ein kurzes Vorbaumaß, was beim Einsatz von Frontanbaugeräten eine optimale Übersichtlichkeit ermöglicht.

Geliefert wurde das Modell U 318 mit einer Leistung von 130 kW,  einem Gesamtgewicht von ca. 11 t für den Einsatz im Winterdienst und einer Achslast von > 5 t für den Einsatz von Mähwerk im Frontanbau. Mit dieser Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h ist der Unimog deutlich leistungsfähiger als die bisher eingesetzten Geräte. Trotzdem liegt der durchschnittliche Treibstoffverbrauch nur bei 5-6 l Diesel / Stunde, wobei die Motorausführung der EURO-VI-Norm entspricht. Der Unimog hat einen Pritschenaufbau und ein korrosionsfreies Fahrerhaus aus Faserverbundwerkstoff.

Eingesetzt wird der Unimog zunächst für Mäh- und Freischneidearbeiten an dem über 500 km langen Wirtschaftswegenetz der Stadt Marsberg. Durch Personalabbau und den Fortfall der Sozialkolonnen stehen dem Betriebshof aktuell rund 10 Arbeitskräfte weniger zur Verfügung. Daher waren insbesondere die Freischneidearbeiten für den Betriebshof ohne moderne technische Unterstützung nicht mehr zu leisten. Auch in unwegsamem Gelände, in dem bisher von Hand gearbeitet werden musste, kann nun der Unimog eingesetzt werden Weitere Anbauteile wie eine Grabenfräse sollen mittelfristig die Einsatzbereiche erweitern.

Aufgrund des täglichen Einsatzes des Fahrzeuges werden sich die Kosten von rund 145.000 € mittelfristig amortisieren.

Stadt Marsberg unterstützt das Ehrenamt mit der Ehrenamtskarte NRW

Die Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen wurde im Jahre 2012 in der Stadt Marsberg eingeführt. Bürgermeister Klaus Hülsenbeck unterstützt diese Aktion besonders, da das Ehrenamt eines der tragenden Säulen der Stadt ist.

Die Karte ist ein Dankeschön für geleistetes bürgerschaftliches Engagement und richtet sich insbesondere an die stillen Helferinnen und Helfer in Vereinen und Institutionen, die keine Gegenleistungen für ihre Tätigkeit erhalten.

Die Karte soll allen zugutekommen, die sich in besonderem Maße im sozialen, kirchlichen, kulturellen oder auch sportlichen Bereich für die Gesellschaft einsetzen.

Zurzeit besitzen 44 Personen in Marsberg die Ehrenamtskarte.

Die Ehrenamtskarte kann bekommen, wer mindestens 16 Jahre alt ist und durchschnittlich 5 Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich in Marsberg tätig ist.

Im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit dürfen keine Zahlungen erfolgen, die über eine Aufwandsentschädigung für entstandene Kosten (z.B. Fahrtkosten, Kosten für Weiterbildung u.ä.) hinausgehen.

Die Ehrenamtskarte ist 2 Jahre gültig. Danach muss sie erneut beantragt werden.

Vergünstigungen für Karteninhaber gibt es in Marsberg sowohl in städtischen (VHS, Hallenbad, Bücherei) als auch in zahlreichen nichtstädtischen Einrichtungen.

Die Karte gilt zudem in allen Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes NRW, die sich als Partner des Landes an dem Projekt beteiligt haben.

Eine genaue Auflistung aller Vergünstigungsgeber, sowie Erst- bzw. Neuanträge, finden Sie auf unserer Internetseite www.marsberg.de unter der Rubrik „Aktuelles“.

Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Amtes für Schulverwaltung, Sport und Kultur jederzeit gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner/in:

Frau Sabrina Stuhldreier, E-Mail: s.stuhldreier@marsberg.de, Telefon: 02992 602-216; Herr Hubert Aßhauer, E-Mail: h.asshauer@marsberg.de, Telefon: 02992 602-213.

Änderungen bei der Sperrmüll- und Elektrogeräteabfuhr

Da es noch immer zu Missverständnissen kommt, weist die Stadt Marsberg wiederholt auf die Änderungen bei der Sperrmüllabholung seit Anfang dieses Jahres hin.

Die Abholung von Sperrmüll kann mit einer Sperrmüllkarte oder auf der Homepage der Stadt Marsberg im Online-Dienstleistungsportal beantragt werden. Der Abholtermin wird dem Antragsteller/der Antragstellerin per Postkarte durch die Firma Stratmann Städtereinigung GmbH & Co.KG mitgeteilt. Dieses System hat sich bei der Abholung der Elektrogroßgeräte bereits bewährt, da nicht, wie früher, an einem einzigen Werktag das ganze Stadtgebiet angefahren werden muss und die Abholrouten besser geplant werden können.

Häufig wird das Sperrgut durch fremde Personen durchsucht oder es werden weitere Gegenstände dazugestellt. Daher wird dringend empfohlen, die abzuholenden Sperrgutabfälle erst zum Abholtermin bereit zu stellen. Sollte die Abholmenge von 2,5 m³ überschritten werden, weil weitere nicht angemeldete Sperrstücke oder z. B. Plastiksäcke oder Bauschutt dazugestellt wurden, haben die Antragsteller für die Entsorgung der nicht zum Sperrmüll gehörenden Gegenstände Sorge zu tragen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass laut der Abfallsatzung der Stadt Marsberg jeder Marsberger Haushalt nur zweimal pro Jahr die kostenlose Sperrmüllabfuhr mit jeweils max. 2,5 m³ beantragen darf. Allerdings gehören zerkleinerte und zerlegte Möbelteile in die Restmülltonne!

Bei der Sperrmüllabfuhr werden lediglich sperrige Abfälle eingesammelt, welche anschließend in der Müllpresse komprimiert werden können. Die Bereitstellung darf nur auf öffentlichen Flächen erfolgen. Die Verladung muss ohne Schwierigkeiten und Zeitverlust möglich sein.

Eine Haushaltsauflösung fällt nicht unter die kostenlose Abfuhr.

Städte und Gemeinden im ländlichen Raum: Gewährleistung der Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung am Beispiel der Stadt Marsberg

Präsentation einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit der Universität Dortmund am 02.10.2014 zu den Folgen einer rückläufigen Einwohnerentwicklung im ländlichen Raum

Eine Studentengruppe der Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, hat in einer zweisemestrigen Forschungsarbeit die Voraussetzungen zur Gewährleistung der Daseinsvorsorge unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung am Beispiel der Stadt Marsberg untersucht.

Ausgangspunkt war die Betrachtung der möglichen Zusammenhänge zwischen drohenden lokalen medizinischen Versorgungslücken und der städtebaulichen Entwicklung im Geltungsbereich der Stadt Marsberg.

Die Studentengruppe hat im Rahmen der Arbeiten den Forschungsansatz erweitert und die Notwendigkeit zur Umsetzung vorausschauender Maßnahmen zur Gewährleistung der kommunalen Daseinsvorsorge insgesamt hinterfragt.

Alles deutet daraufhin, dass wir im Jahr 2030 „weniger, bunter und älter“ sein werden. Das heißt, dass junge Menschen zunehmend aus ländlichen Räumen abwandern werden, die Bevölkerung wird insgesamt schrumpfen und im Ganzen wesentlich älter sein als heute. Dies hat zur Folge, dass die Auslastung und der Erhalt der örtlichen Infrastrukturangebote noch schwieriger werden.

Die Ergebnisse der studentischen Arbeit wurden am 02.10.2014 den politischen Vertretern der Stadt Marsberg, sowie verschiedenen Interviewpartnern aus Wirtschaft, Öffentlichkeit und den benachbarten Kommunen präsentiert.

Der vollständige Endbericht kann hier eingesehen werden:

Städte und Gemeinden im ländlichen Raum

Aus der Präsentation heraus entwickelte sich unter den Teilnehmern eine rege Diskussion zur zukünftigen Entwicklung von Marsberg. Nicht für alle Aspekte lassen sich spontan Lösungswege finden.

Einigkeit herrschte aber darin, dass eine steuernde Wirkung zukünftiger Planungen notwendig ist, um Marsberg als attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Marsberg zu sichern.

So individuell wie die Voraussetzungen der Kommunen sind, so individuell können auch Strategien im regionalen Wettbewerb sein. Stärken und Schwächen, aber auch Chancen und Risiken müssen erkannt werden, um die vorhandenen Potentiale noch besser nutzen zu können.

Die Ergebnisse der Projektarbeit bilden für die Stadt Marsberg eine ausgezeichnete Basis, um mit Akteuren sowohl im Stadtgebiet als auch zwischen benachbarten Kommunen über Lösungsansätze einer langfristig zufriedenstellenden Gewährleistung der Daseinsvorsorge zu diskutieren.

Umbaumaßnahmen am Diemelsee im Rahmen der REGIONALE 2013

Am Diemelsee finden in diesem Jahr umfangreiche Umgestaltungen statt. Als Kernmaßnahme soll der Platz am Fähranleger durch die Anlage einer Promenade, einer neuen Treppenanlage, einer behindertengerechten Rampe sowie von Aussichtspunkten aufgewertet werden. Die Verkehrsfläche wird neu strukturiert und an einer Multifunktionsfläche gibt es Informationsmöglichkeiten und Bewegungsflächen. Der gesamte Bereich wird mit zeitgemäßem Mobiliar ausgestattet. Auch in dem Bereich zwischen Fähranleger und Staumauer sind zwei Aussichtspunkte sowie eine Umgestaltung der Uferböschung und ein Ersatz der Leitplanken durch ein Geländer geplant. Der Ausgleichsweiher unterhalb der Staumauer soll durch einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Staumauer und eine Ruheoase mit barrierefreien Zuwegungen und entsprechendem Mobiliar aufgewertet werden.

Diese drei Maßnahmen, die innerhalb der Regionale 2013 umgesetzt werden, sollen den Startschuss bilden für weitere Aufwertungen. Die Gemeinde Diemelsee auf der hessischen Seite des Sees plant ebenfalls infrastrukturelle Maßnahmen entlang der Wasserfläche. Stadt Marsberg und Gemeinde Diemelsee arbeiten seit Beginn des Regionale-Prozesses eng zusammen. Ohnehin verfolgt das Gesamt-Projekt „Sauerlandseen“ einen langfristigen, nachhaltigen Ansatz. Alle beteiligten Kommunen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Weiterentwicklung der Seen auch über die Regionale 2013 hinaus fortzusetzen.

Die Optimierung der touristischen Basisinfrastruktur am Diemelsee wird zu 80 % gefördert im Rahmen des Strukturförderprogramm des Landes NRW  "REGIONALE 2013". Die Fördermittel stammen vom Land NRW sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Investitionssumme der Gesamtmaßnahme einschl. Verkehrswegen beträgt 340.000 Euro.

Weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Nachdem im vergangenen Jahr bereits 153 Lichtpunkte auf LED-Technik umgerüstet wurden, ist für 2014 die Umrüstung weiterer 77 Leuchten geplant. Im Einzelnen sind die Langfeldleuchten in den Ortsdurchfahrten von Niedermarsberg (Bredelarer Str./ Westheimer Str.), Essentho (Fürstenberger Str.) und Padberg (Korbacher Str.) für die Umrüstung vorgesehen. Die Energieeinsparung durch die Umrüstung liegt bei 69 %. Das entspricht einer CO2- Emissionsreduktion von 8 t pro Jahr.

Das Kostenvolumen der Maßnahme beträgt rund 50.000 €, wobei 20 % der Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) über das "Förderprogramm von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundes" getragen werden. Nähere Informationen zu dem Programm befinden sich auf der Homepage des BMU www.klimaschutzinitiative.de sowie des Projektträgers www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen .

Entsorgung von Sperrmüll in der Stadt Marsberg

Die Marsberger Bürger können ihre sperrigen Abfälle, die wegen ihres Umfangs oder ihres Gewichts nicht in der Restmülltonne untergebracht werden können, durch die gesonderte Sperrmüllabfuhr entsorgen.

Zum Sperrmüll zählen Einrichtungsgegenstände wie Stühle, Schränke, Regale, Teppichboden, Gartenmöbel etc. Für die Abfuhr können diese Gegenstände auch grob in ihre Bestandteile zerlegt werden. Generell nicht zum Sperrmüll sondern in die Mülltonne gehören Abfälle in Kartons, Kisten, Plastiksäcken, Tragetaschen usw. sowie lose oder gebündelte Abfälle.

Die Sperrmüllabfuhr kann über die grauen Abholkarten, erhältlich bei der Stadtverwaltung sowie den ortsansässigen Kreditinstituten, oder auf der Homepage der Stadt Marsberg www.marsberg.de – Online-Dienstleistungsportal - angemeldet werden.

Alle Sanierungsmaßnahmen der Stadt Marsberg zum Nachlesen

Insgesamt rd. 80 Maßnahmen umfasst die Liste zum Haushaltssanierungsplan.
Der Maßnahmenkatalog sowie weitere Informationen und Kurzerläuterungen der einzelnen Punkte sind für Sie hier abgebildet. 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Hinweise und konstruktive Vorschläge einzubringen. Sie können Ihre Anregungen per Email an info(at)marsberg.de richten,  telefonisch an Stephan Henke, Tel. (02992) 602-233 oder persönlich im Rathaus, Zimmer 14, vorbringen. 

 

Immobilienangebote der Stadt Marsberg

Die Stadt Marsberg bietet unter der Rubrik:

Bürger / Bauen und Wohnen / Immobilien und Bauflächen

ihre ehemaligen Grundschulen und Turnhallen ohne kommunale Nutzung, in den
einzelnen Ortsteilen zum Kauf oder zur Vermietung an.

 

Weitere Information finden Sie hier.