Entsorgung von Sperrmüll in der Stadt Marsberg
Die Marsberger Bürger können ihre sperrigen Abfälle, die wegen ihres Umfangs oder ihres Gewichts nicht in der Restmülltonne untergebracht werden können, durch die gesonderte wöchentliche Sperrmüllabfuhr entsorgen.
Zum Sperrmüll zählen Einrichtungsgegenstände wie Stühle, Schränke, Regale, Teppichboden, Gartenmöbel etc. Für die Abfuhr können diese Gegenstände auch grob in ihre Bestandteile zerlegt werden. Generell nicht zum Sperrmüll sondern in die Mülltonne gehören Abfälle in Kartons, Kisten, Plastiksäcken, Tragetaschen usw. sowie lose oder gebündelte Abfälle.
Die Sperrmüllabfuhr kann über die grauen Abholkarten, erhältlich bei der Stadtverwaltung sowie den ortsansässigen Kreditinstituten, oder auf der Homepage der Stadt Marsberg www.marsberg.de – Online-Dienstleistungsportal - angemeldet werden.
Aus gegebenem Anlass weist die Stadt Marsberg darauf hin, dass die Anmeldungen bis spätestens am Freitag bei der Firma Stratmann vorliegen müssen, wenn die Sperrgutabfuhr am darauffolgenden Dienstag erfolgen soll!
Volkshochschule Brilon-Marsberg-Olsberg erneut zertifiziert

- Von links: Hubert Aßhauer (stellv. Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung), Anika Schnieders (VHS BMO), Wolfgang Kraft(VHS BMO), Michael Klaucke (VHS BMO), Elisabeth Nieder (Vorsitzende der Zweckverbandsversammlung), Esther Schütz (VHS BMO)
Der Volkshochschule Brilon-Marsberg-Olsberg wurde im Anschluss an die Zweckverbandsverbandsversammlung zum zweiten Mal das nun bis zum Mai 2016 gültige Qualitätsmanagement-Zertifikat verliehen.
“Die VHS BMO hat ein flächendeckendes und sehr gut nachvollziehbares Qualitätsmanagement-System eingeführt und stetig weiterverbessert. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein hohes professionelles Verständnis für Qualität und sind in die Umsetzung des Qualitätsmanagements eingebunden“, stellte der Auditor Herr Hartmann, vom Gütesiegelverbund Weiterbildung, nach den Prüfungen und Einrichtungsbesuchen fest.
Das QM-System, bestehend aus 7 Qualitätsbereichen und 88 Standards, wurde in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich verbessert. Im Mittelpunkt aller Qualitätsbestrebungen steht die Zufriedenheit der jährlich über 10000 Teilnehmenden, die ein vielfältiges, ansprechendes und qualitativ hochwertiges Angebot erhalten sollen.
Zukünftig werden die beiden neuen Mitarbeiterinnen der VHS BMO, Anika Schnieders und Esther Schütz, als Qualitätsbeaufragte in der Volkshochschule tätig sein. Anregungen, Lob und Kritik zu den Angeboten sind bei ihnen jederzeit herzlich willkommen und werden aktiv aufgegriffen.
Sperrung der L 870 in der Ortsdurchfahrt von Marsberg - Bredelar ab dem 17.06.2013
Fahrbahnerneuerung und Neubau der Kanalisation
Ab Montag, dem 17.06.2013 beginnen die Baumaßnahmen im Ortsteil Bredelar in der Landesstraße 870 von der Einmündung nach Padberg bis zum Ortsanfang Beringhausen (Einmündung „Auf der Emde“).
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW erneuert die Fahrbahndecke der L 870 in der Ortsdurchfahrt Bredelar auf einer Länge von ca. 900 Meter incl. Sanierung bzw. Erneuerung der Bord- und Rinnenanlagen.
Die Stadtwerke Marsberg werden den im Gehweg liegenden Mischwasserhauptkanal punktuell sanieren, sowie einen Teil der Grundstücksanschlüsse vom Hauptkanal bis zur Grundstücksgrenze erneuern. Auch einige Wasserhausanschlüsse werden durch die Stadtwerke erneuert.
Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite bei den durchzuführenden Bauarbeiten muss die L 870 in der Ortsdurchfahrt von Bredelar komplett gesperrt werden.
Die überörtliche Verkehrsumleitung erfolgt aus Richtung Messinghausen ab dem Abzweig „Aschenblick“ über die K 62 bis zur B 7 weiter in Richtung Bredelar. Aus Richtung Marsberg erfolgt die Umleitung in Bredelar ab dem Knotenpunkt L 870 / B 7 (Kloster Bredelar) über die B 7 in Richtung Brilon bis zum Abzweig der K 62. Die Aufrechterhaltung des Anliegerverkehrs in der Ortsdurchfahrt Bredelar wird durch die Baufirmen gewährleistet.
Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert.
Für die durch die Baumaßnahme auftretenden Behinderungen bitten der Landesbetrieb Straßenbau in Meschede und die Stadtwerke Marsberg schon jetzt um Verständnis und appellieren an alle Ortskundigen nach Möglichkeit die Baustelle großzügig zu umfahren.
Veränderung der Bildungslandschaft in Marsberg
Errichtung einer Sekundarschule zum Schuljahr 2014/15
Die Entwicklung der weiterführenden Schulen steht seit einigen Monaten im Mittelpunkt der Stadt Marsberg. Die Stadt Marsberg beabsichtigt zum Schuljahr 2014/15 eine Sekundarschule einzurichten. Die Schullandschaft im Grundschulbereich hat sich bereits stark verändert und die rückläufigen Zahlen der Schülerinnen und Schüler machen es nun auch erforderlich, die weiterführenden Schulen in Marsberg zukunftsfähig zu gestalten. Insbesondere die stark zurückgegangenen Zahlen an der Hauptschule setzen die Zeichen für den jetzigen Prozess.
Im Vordergrund bei den Überlegungen stehen die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren individuellen Wünschen und Bedarfen weiterhin alle Schulabschlüsse in Marsberg erreichen sollen. Die Kinder und Jugendlichen sollen in Marsberg eine starke und individuelle Förderung erhalten. Fordern und fördern soll in der Schule gelebt werden.
Für die Stadt Marsberg ist eine wohnortnahe Beschulung wichtig. Damit wird eine hohe Bildungsqualität für die Familien in der Stadt erhalten und gleichzeitig das Lebensumfeld attraktiv gehalten. Über die Bindung an Marsberg profitieren selbstverständlich auch die Unternehmen von dem Übergang Schule und Beruf im gleichen Ort.
In Marsberg werden für die Kinder und Jugendlichen drei Grundschulen in Giershagen, Westheim und Niedermarsberg sowie eine Förderschule mit dem „Schwerpunkt Lernen“ vorgehalten. Im Anschluss können die Schülerinnen und Schüler eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium in Niedermarsberg besuchen.
Der Rat der Stadt Marsberg hat bereits in 2012 beschlossen, die Schulentwicklungsplanung aktiv anzugehen. Im Januar fand bereits eine erste Bildungskonferenz statt, zu der Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und auch Schülervertretungen geladen waren. Hier wurde bereits die weitere Vorgehensweise erläutert.
Im Anschluss hat sich eine pädagogische Arbeitsgruppe bestehend aus Schulleitungen, Schulträger und einem externen Beratungsbüro intensiv mit der Entwicklung der Schullandschaft beschäftigt.
Die Möglichkeiten für Marsberg wurden diskutiert und die Errichtung einer teilintegrierten Sekundarschule als optimale Lösung gesehen.
Neben der Sekundarschule besteht das Angebot des Besuchs des Gymnasiums vor Ort. Damit kann in Marsberg das Abitur auch zukünftig nach acht Jahren am Gymnasium oder nach neun Jahren nach Abschluss der Sekundarschule und Besuch der Oberstufe am Gymnasium erreicht werden.
Die Schülerinnen und Schüler an der noch bestehenden Hauptschule und Realschule werden noch jeweils nach den erforderlichen qualitativen Standards in diesen Schulformen zum Abschluss geführt. Es werden ab dem Schuljahr 2014/15 keine weiteren 5. Eingangsklassen gebildet, so dass diese Schulen später auslaufen.
Gleichzeitig wird die Förderschule mit dem Schwerpunkt „Lernen“ zum Ende des Schuljahres 2013/14 aufgegeben. Auch hier wird die geforderte Schülerzahl nicht mehr erreicht. Das bedeutet, dass sowohl die Schüler/innen als auch die Lehrkräfte der Förderschule in das Regelschulsystem integriert werden sollen. Entsprechende Elternabende finden in den nächsten Wochen hierzu statt.
Die Überlegungen zur Errichtung der neuen Sekundarschule sowie auch zum Übergang der Kinder aus der Förderschule werden in der nächsten Bildungskonferenz am 13.06.2013, um 19.00 Uhr, in der Aula der Realschule Marsberg vorgestellt.
Das weitere Verfahren nach den Sommerferien 2013 wird ebenfalls Inhalt sein. Im September sind Informationsabende für die Eltern an allen drei Grundschulen zur „Sekundarschule“ geplant. Eine Elternbefragung wird sich Ende September 2013 anschließen, um die Wünsche der Eltern von Grundschulkindern aus der 3. und 4. Klasse nach den weiterführenden Schulformen konkret abzufragen.
Wasserzähler werden gewechselt
Im Bereich des Stadtgebiets Marsberg werden in den nächsten Wochen wegen Ablauf der Eichfrist turnusgemäß ca. 800 Wasserzähler des Eichjahres 2007 gewechselt. Da das Eichjahr auf den Wasserzählern angegeben ist, kann jeder Grundstückseigentümer erkennen, ob „sein“ Zähler zum Wechsel ansteht. Mit dem Wechsel der Zähler ist in diesem Jahr die Fa. Markus Bunse aus Marsberg beauftragt worden. Es wird darum gebeten, dem Mitarbeiter der Fa. Bunse den freien Zugang zu den Zählern zu ermöglichen. Der beauftragte Mitarbeiter kann sich ausweisen. Die bei dem Zählerwechsel anwesende Personen (Grundstückseigentümer oder Mieter) wird gebeten, sich zu vergewissern, dass der auf dem Wechselbeleg notierte Zählerstand mit dem des Wasserzählers übereinstimmt, da der Ausbaustand eine Grundlage für die kommende Jahresverbrauchsabrechnung ist.
Sofern kein Grundstückseigentümer oder Mieter angetroffen wird, um den Zählerwechsel durchzuführen, wird eine Karte hinterlassen, auf der eine Telefonnummer der Fa. Bunse notiert ist. Bitte greifen Sie umgehend zum Telefon und vereinbaren kurzfristig einen Wechseltermin.
Kreisstraße 66: Vollsperrung wegen Decken- und Kanalerneuerung
Am Mittwoch, 8. Mai, beginnen auf der Kreisstraße 66 in der Ortsdurchfahrt von Udorf auf einer Länge von etwa 600 Metern Decken- und Kanalerneuerungsarbeiten. Gleichzeitig werden die Bordsteine, Gehwege und Einmündungen repariert. Während der vorbereitenden Arbeiten ist bereits mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Voraussichtlich ab Montag, 13. Mai, wird der Streckenabschnitt komplett für etwa sechs Wochen gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Canstein, Niedermarsberg und Kohlgrund. In der Gemeinschaftsbaumaßnahme investieren der Hochsauerlandkreis, die Stadt Marsberg und die Stadtwerke Marsberg etwa 170000 Euro.
Ein Haufen Ärger mit dem Hundekot. Ordnungsamt mahnt zur Beseitigung – sonst droht Bußgeld
Verunreinigungen von Wegen, Plätzen und Grünanlagen durch Hundekot stellen oftmals ein großes Ärgernis dar. Was viele Hundehalter (ob bewusst oder unbewusst) als normal empfinden, stört und ärgert den Großteil der anderen Bürger. Immer wieder gehen Anzeigen und Beschwerden beim Ordnungsamt der Stadt Marsberg ein, denen im Einzelfall dann auch nachgegangen wird. „Wer die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht beseitigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann“, sagt Winfried Salmen, der Leiter des Marsberger Ordnungsamtes.
Er hält es für sinnvoll, diejenigen Hundehalter unmittelbar anzusprechen, die sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten. „Hier ist manchmal zwar ein wenig Zivilcourage gefragt, aber dieser Weg führt sehr oft zum Erfolg“, so Salmen weiter.
Alle Hundehalter sind zur Entfernung von Hundekot verpflichtet. Es wird empfohlen, zur Beseitigung des Hundekots geeignete Beutel mitzuführen. In der Marsberger Innenstadt sind übrigens Automaten mit kostenlosen Plastiktüten aufgestellt. Zudem sind die Plastiktüten auch an der Zentrale im Eingang des Rathauses erhältlich.
Weiterentwicklung der Schullandschaft im Hochsauerlandkreis Schüler der Förderschulen Lernen werden in das Regelschulsystem integriert
Hochsauerlandkreis. Die Förderschullandschaft im Hochsauerlandkreis steht vor tiefgreifenden Änderungen. Für den Betrieb von Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“ ist eine Mindestgröße von 144 Kindern nötig. Derzeit darf diese Zahl noch in Ausnahmefällen mit Zustimmung der oberen Schulaufsichtsbehörde bei der Bezirksregierung Arnsberg um bis zu 50 Prozent unterschritten werden. Nach Betrachtung der aktuellen Schülerzahlen erreicht mit Ausnahme der Fröbelschule in Arnsberg keine der Schulen diese Ausnahme-Mindestgröße von 72 Schülern.
In einer gemeinsamen Besprechung mit Landrat Dr. Schneider haben sich die Bürgermeister im Hochsauerlandkreis einvernehmlich für eine Weiterentwicklung der Schullandschaft eingesetzt. Da ein Aufrechterhalten des bisherigen Systems im Förderschwerpunkt Lernen in Anbetracht der vorliegenden Schülerzahlen nicht möglich ist, wird seitens der Bürgermeister im Hochsauerlandkreis eine Schließung dieser Schulen zum 31.07.2014 empfohlen. Für die Fröbelschule in Arnsberg ist ein Auslaufen des Förderschwerpunkts „Lernen“ ab dem 1. August 2014 vorgesehen, der Förderschwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ bleibt an dieser Schule weiterhin bestehen.
Das gemeinsame Lernen aller Kinder an wohnortnahen Regelschulen ist dabei das erklärte Ziel. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg in eine inklusive Schullandschaft. Neben den Schülern sollen auch die Lehrkräfte der betroffenen Förderschulen in das Regelschulsystem der jeweiligen Kommunen integriert werden. Die frühzeitig ergriffene Initiative der Bürgermeister bietet die Chance einer besseren und gezielteren Planung und Vorbereitung für alle Beteiligten (Kinder, Eltern und Schulen), die so frühzeitig auf die Veränderungen reagieren können. Für die weitere Umsetzung werden die notwendigen Entscheidungen in den jeweiligen Stadt- und Gemeinderäte getroffen. Die einzelnen Kommunen werden zusätzliche Elterninformationen anbieten, die über die weitere Entwicklung aktuell informieren.
Erstellung der Jahresabschlüsse der Stadt Marsberg der Jahre 2009 - 2012
Die Bezirksregierung Arnsberg hat fristgerecht die Fortschreibung des Haushaltssanierungsplans sowie den Zeitplan zur Aufstellung der Jahresabschlüsse erhalten.
Die Stadt Marsberg ist, wie in der letzten Ratssitzung angekündigt, umgehend in die weitere Projektplanung eingestiegen. In Abstimmung mit externen Sachverständigen ist zwischenzeitlich eine perspektivische Terminplanung entwickelt worden. Diese Terminplanung sieht vor, dass z.B. der Jahresabschluss für das Jahr 2009 Ende Januar 2014 fertiggestellt ist und bis Ende Oktober 2015 auch die Jahresabschlüsse der Jahre 2010 bis 2012 fertiggestellt sind.
Der vorläufige Jahresabschluss 2012 wird bis Ende August 2013 erstellt. Die Projektrealisierung soll in zwei Säulen erfolgen. Neben der internen Projektleitung, wird noch eine externe Steuerungs- und Controllinginstanz installiert.
Ein detaillierter Projektplan, inklusive verbindlicher interner Meilensteine, befindet sich in der Konzeptionsphase. Über die Projektfortschritte wird kontinuierlich berichtet. Eine konkrete Abstimmung mit der Bezirksregierung wird noch erfolgen. Die Stadt Marsberg geht die Herausforderungen konsequent an und ist deshalb optimistisch, die gesteckten Ziele zu erreichen.
Schulentwicklungsplanung in Marsberg aktiv angehen
Der von CDU, SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN am 19.07.2011 veröffentlichte schulpolitische Konsens für Nordrhein-Westfalen erfordert eine veränderte Vorgehensweise bzw. einen veränderten Ablauf im Verfahren der Schulentwicklungsplanung. Auch in Marsberg wird sich die Bildungslandschaft verändern. Nicht nur die rückläufigen Geburten- und Schülerzahlen, auch die Erwartungserhaltung der Eltern sowie die Notwendigkeit zu einer noch stärkeren individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen werden die Bildungsangebote beeinflussen.
Dabei sollte das Ziel des kommunalen Handelns grundsätzlich sein, eine wohnortnahe Beschulung für alle Kinder zu ermöglichen. Bildungsqualität ist ein Standortfaktor und bindet Familien an den Ort. Insbesondere Kinder aus dem Haupt- und Realschulbereich werden über Ausbildungsstellen und eine spätere Berufstätigkeit langfristig an den Ort gebunden und werden sich mit der Stadt identifizieren.
Im Rahmen der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans stehen schwerpunktmäßig die weiterführenden Schulen im Stadtgebiet von Marsberg im Fokus.
Aufgrund der demographischen Entwicklung mit sinkenden Geburtenzahlen - einhergehend mit sinkenden Schülerzahlen – soll unter Beteiligung der Schulen ein Konzept entwickelt werden, um die Schullandschaft in Marsberg zukunftsfähig zu gestalten. Deshalb hat der Rat der Stadt Marsberg in 2012 die Stadtverwaltung beauftragt, die Schulentwicklungsplanung für die Stadt Marsberg mit dem externen Beratungsbüro Dr. Garbe & Lexis aus Leichlingen weiterzuentwickeln. In den nächsten Monaten diskutiert eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten und entwickelt ggf. auch ein tragbares Modell.
Einvernehmen besteht darin, dieses Verfahren ohne zeitlichen Druck und unter breiter Beteiligung von Schulen, Eltern, Schüler-/Schülerinnenvertretungen, Schulträger und Fraktionen sowie Fachleuten durchzuführen. Mögliche Veränderungen der Schulform(en) an den weiterführenden Schulen in Marsberg sollen im Dialog mit allen Beteiligten diskutiert werden.
Damit die Information über den Sachstand im Prozess sowie die nächsten Schritte frühzeitig an Eltern, Schüler sowie Interessierte erfolgt, werden Bildungskonferenzen und Informationsabende veranstaltet. Die erste Bildungskonferenz hat bereits am 16.01.2013 in der Gemeinschaftshauptschule Marsberg stattgefunden. In dieser Veranstaltung wurde die Datenbasis für die Stadt Marsberg sowie das weitere Verfahren vorgestellt.
Folgende Handlungsmöglichkeiten sind für Marsberg denkbar:
- Status Quo beibehalten, also das dreigliedrige Schulsystem fortführen.
- Falls die Bezirksregierung Arnsberg die auslaufende Auflösung der
Hauptschule (HS) wegen Nichterreichens der Mindestgröße (2 Klassen pro
Jahrgangsstufe) anordnet, muss die Realschule (RS) alle Schüler/innen
aufnehmen bzw. einige Schüler/innen müssen auswärtige Schulen
besuchen.
- Veränderung der Sekundarstufe in Marsberg:
Option A: Errichtung einer Sekundarschule (mit Auslaufen und
Auflösung der HS und RS)
Option B: Errichtung einer Gesamtschule (mit Auslaufen und Auflösung der
HS, RS und des Gymnasiums).
Angestrebt wird, den Schulentwicklungsprozess im Herbst 2013 abzuschließen, um ggf. einen Antrag für die Einrichtung einer neu konzipierten/anderen Schulform zum Schuljahr 2014/15 stellen zu können.
Stadt Marsberg unterstützt Ehrenamtskarte NRW – Bewerbungen weiterhin möglich
Die Stadt Marsberg unterstützt das Projekt „Ehrenamtskarte“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit der Verleihung der Ehrenamtskarte soll Personen Dank und Wertschätzung für ihren ehrenamtlichen Einsatz ausgesprochen werden.
14 Marsberger Firmen haben sich bei der Stadt Marsberg gemeldet, die als Vergünstigungsgeber die Ehrenamtskarte NRW unterstützen möchten.
Mit der Ehrenamtskarte NRW können Personen, die sich in besonderem zeitlichem Umfang für das Gemeinwohl engagieren, bestimmte öffentliche, gemeinnützige und private Einrichtungen in allen teilnehmenden Kommunen und Kreisen landesweit vergünstigt nutzen.
Eine Ehrenamtskarte kann bekommen, wer mindestens 16 Jahre alt ist und durchschnittlich 5 Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich in Marsberg tätig ist.
Im Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit dürfen keine Zahlungen erfolgen, die über eine Aufwandsentschädigung für entstandene Kosten (z.B. Fahrtkosten, Kosten für eine Weiterbildung) hinausgehen. Die Ehrenamtskarte ist 2 Jahre gültig.
Bis Ende November 2012 sollten die Bewerbungen im Rathaus vorliegen.
Die Ehrenamtler können sich selbst bewerben oder auch von anderen Personen vorgeschlagen werden.
Ausdrücklich richtet sich die Karte nicht nur an Vereinsmitglieder; angesprochen fühlen sollten sich z.B. auch Menschen, die regelmäßig Nachbarschaftshilfe leisten.
Erstmals sollen die neuen Ehrenamtskarteninhaber im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Marsberg am 11.01.2013 im Kloster Bredelar von Herrn Bürgermeister Hubertus Klenner ausgehändigt werden.
Bewerbungsformulare und weitere Informationen gibt es unter www.marsberg.de (Rubrik „Aktuelles“ – Ehrenamtskarte NRW).
Wer als Vergünstigungsgeber Ehrenamtlichen einen Nachlass gewähren möchte, kann sich bei Herrn Bürgermeister Hubertus Klenner oder beim Amt für Schulverwaltung, Sport und Kultur (Herrn Hubert Aßhauer oder Herrn Peter Sauerland; Tel.: 02992-602-213 oder -216) melden.
Marsberg mit guter Perspektive

- Auf dem Foto von links: BM Hubertus Klenner, Kämmerin Eva Kleffner, Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff (Bezirksregierung Arnsberg)
Termingerecht überbrachten Bürgermeister Hubertus Klenner und Kämmerin Eva Kleffner das vom Stadtrat beschlossene
Sanierungspaket an die Bezirksregierung in Arnsberg. Abteilungsleiter Ferdinand Aßhoff übernahm das Paket mit den
Worten:
„Durch die Verabschiedung des Sanierungsplans hat die Stadt Marsberg Weitsicht gezeigt. Man werde auch in den nächsten
Jahren das Handeln und Gestalten in der Stadt an der Diemel in den eigenen Händen behalten. Daher sind die richtigen
Zeichen gesetzt für eine gute Zukunft für die Menschen in Marsberg. Dazu kann ich nur gratulieren.“
„Das ein solcher Sanierungsplan auch Einschnitte beinhaltet, sei nicht zu vermeiden. Aber auch hier stehe Marsberg noch
sehr gut da und kann es sich leisten, eine umfangreiche und breite Infrastruktur weiter aufrecht zu erhalten. Man habe die Einsparungen nicht einseitig, sondern auf viele Schultern gelegt. Besonders zu erwähnen sei, dass Politik und Verwaltung dieses Paket ohne umfangreiche finanzielle Belastungen und Steuererhöhungen für die Bürgerinnen und Bürger, sowie Gewerbetreibenden geschnürt haben. Dies sei einzigartig in den 65 Stärkungspaktkommunen im Land, bei denen u.a. die Steuerhebesätze teilweise verdoppelt werden mussten."
Herr Giovanni LoRe von der Bezirksregierung betonte, dass Marsberg sich zudem bereits sehr früh der demografischen Entwicklung in Marsberg gestellt habe. Da seien viele Kommunen noch am Anfang. In den weit reichenden Entscheidungen der Schulentwicklung in den Grundschulen habe man in den letzten Jahren vorbildlich im Sinne der Kinder gehandelt, um ihnen eine gute Bildung zu ermöglichen. Auch bei den U3-Betreuungsplätzen nimmt Marsberg eine Spitzenposition ein. Dieses vorausschauende Handeln sei auch bei der einstimmigen Verabschiedung im Rat der Stadt Marsberg über den Sanierungsplan geschehen, so Herr LoRe.
„Die Stadt kann sich nun über die erste Rate in Höhe von 213.000,- Euro freuen. Eine erste Rate von über 6 Millionen Euro, die ohne dem Sanierungsplan seitens des Landes NRW nicht geflossen sei. Aller Voraussicht nach hätte Marsberg in den nächsten Jahren ohnehin einen Sanierungsplan aufstellen müssen, jedoch mit viel größeren Einschnitten und ohne diese finanzielle Unterstützung. Durch die Teilnahme am Stärkungspakt habe Marsberg nun eine gute Perspektive für die Bürgerinnen und Bürger Marsbergs geschaffen."
Bürgermeister Klenner nahm die Worte gerne entgegen und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirksregierung Arnsberg für die intensive und gute Unterstützung.
Hallenbad & Saunalandschaft „Diemeltal“ bleibt erhalten!
Zurzeit wird die mögliche Schließung des Lehrschwimmbeckens (LSB) „Am Burghof“ von Teilen der Marsberger Bevölkerung kontrovers diskutiert. Vereine und Gruppen, die z. Zt. das Lehrschwimmbecken nutzen, befürchten, dass mit der Schließung drastische Kürzungen ihrer bisherigen Becken- bzw. Schwimmzeiten verbunden sind. Vor allem die DLRG-Ortsgruppe Marsberg, der Schwimmverein Marsberg und die Behinderten- u. Versehrtensportgemeinschaft bangen um ihre Existenz.
Die nachfolgenden Pläne der Verwaltung, die den politischen Entscheidungsträgern und den betroffenen Vereinen vorliegen, verdeutlichen, dass ein großer Teil der durch die Schließung des LSB wegfallenden Stunden durch das Hallenbad „Diemeltal“ aufgefangen werden kann.
Durch die Schließung des LSB könnten jährlich rund 60.000 € Betriebskosten eingespart werden. Diese Maßnahme würde auch mit dazu beitragen, dass das „große“ Hallenbad für alle Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben kann.
- Belegungsplan Kinder- Alten- u. Behindertenbecken :
Stand September 2012 - Belegungsplan Kinder- Alten- u. Behindertenbecken :
Vorschlag Verwaltung - Belegungsplan Mehrzweckbecken :
Stand September 2012 - Belegungsplan Mehrzweckbecken :
Vorschlag Verwaltung - Vergleich Nutzungszeiten Vereine
Alle Sanierungsmaßnahmen der Stadt Marsberg zum Nachlesen
Insgesamt rd. 80 Maßnahmen umfasst die Liste zum Haushaltssanierungsplan.
Der Maßnahmenkatalog sowie weitere Informationen und Kurzerläuterungen der einzelnen Punkte sind für Sie hier abgebildet.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Hinweise und konstruktive Vorschläge einzubringen. Sie können Ihre Anregungen per Email an info(at)marsberg.de richten, telefonisch an Stephan Henke, Tel. (02992) 602-233 oder persönlich im Rathaus, Zimmer 14, vorbringen.
Immobilienangebote der Stadt Marsberg
Die Stadt Marsberg bietet unter der Rubrik:
Bürger / Bauen und Wohnen / Immobilien und Bauflächen
ihre ehemaligen Grundschulen und Turnhallen ohne kommunale Nutzung, in den
einzelnen Ortsteilen zum Kauf oder zur Vermietung an.
Weitere Information finden Sie hier.




