Stadt Marsberg im Sauerland

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Nach Änderung der Bauordnung: Freistellungsverfahren abgeschafft


Für viele Bauherren tritt mit Änderung der Landesbauordnung NRW (BauO NRW) eine wichtige Neuregelung in Kraft. Das im bisherigen § 67 BauO NRW geregelte sog. Freistellungsverfahren entfällt hiernach zum 28.12.2017. Bisher war es nach dieser Vorschrift möglich, bestimmte Bauvorhaben (Wohnhäuser, Garagen, Nebengebäude) im Bereich von Bebauungsplänen auch ohne formelle Baugenehmigung zu errichten. Zukünftig ist eine Durchführung dieser Vorhaben nur noch mit einer Baugenehmigung zulässig. Baugenehmigungsbehörde für den Bereich der Stadt Marsberg ist der Hochsauerlandkreis.

Dies hat aber auch Auswirkungen für die Bauherren, die bereits von dieser Regelung Gebrauch gemacht haben. Da das Land NRW keine Übergangsregelungen vorgesehen hat, sind Bauvorhaben, die bis zu diesem Datum noch nicht fertiggestellt worden sind, formell rechtswidrig und somit „Schwarzbauten“, die nachträglich genehmigt werden müssten und denen sogar eine Stilllegung droht.

Die Stadt Marsberg empfiehlt daher allen betroffenen Bauherren, ihre Bauvorhaben schnellstmöglich abzuschließen und dem Hochsauerlandkreis vor dem 28.12.2017 die Fertigstellung anzuzeigen. In diesem Fall genießen die Bauvorhaben Bestandsschutz.

Im Hinblick auf die möglichen Rechtsfolgen und zum Schutz der Bauherren wird die Stadt Marsberg zukünftige Bauvorhaben nur noch als Baugenehmigungsverfahren behandeln.

Neue Kassenanlage im Hallenbad Diemeltal


Die Hallenbad- und Saunalandschaft „Diemeltal“ nahm am Montag, den 08.05.2017, nach der gewohnten Jahreswartung, den Badebetrieb wieder auf. Während der Schließung wurde, neben vielen Bauarbeiten, auch die neue Kassenanlage installiert. Ab sofort sind die Geldwertkarten wieder in der gewohnten Staffelung 20,- €, 50,- €, 100,- € und 200,- € erhältlich.

„Alte“ Geldwertkarten können bis zum 31.12.2020 eingetauscht werden.

Für Fragen oder Anregungen stehen das Badpersonal und das Amt für Bürgerdienste, Ordnung und Schulen (Frau S. Stuhldreier 02992/602-216).

Entwicklungen zum Gewerbegebiet Westheim II


Die durch eine archäologische Fachfirma Ende März/Anfang April durchgeführte „harte Prospektion“ brachte auf den nördlichen Teilflächen des Gewerbegebietes Westheim II Befunde verschiedener Besiedlungsphasen aus dem 4. / 5. bis 16. Jahrhundert.

Was für die Archäologen ein Glücksfall ist, stellt für die Stadt Marsberg eine große Herausforderung dar. Zusätzliche Grabungen und Sicherungen sind im Gewerbegebiet Westheim II nötig und erfordern für die nördliche Teilfläche einen hohen finanziellen Aufwand im mittleren sechsstelligen Bereich.

Der Rat der Stadt Marsberg hat am vergangenen Donnerstag darüber beraten, wie es im Gewerbegebiet weitergeht.

Die Beratungen waren intensiv.

„In einem derartig komplexen Projekt greifen viele Faktoren und Variablen ineinander. Nicht alle lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt mit exakten Kosten bzw. Zahlen beziffern. Es waren Chancen zu betrachten, die in der weiteren Entwicklung und Vermarktung des Gewerbegebietes liegen. Es mussten aber auch die möglicherweise eintretenden Risiken beleuchtet werden. Beides wurde sorgfältig gegeneinander abgewogen.“

Der Stadtrat hat nun entschieden, dass die Gewerbefläche weiterentwickelt werden soll.

„Wir werden nun mit allen Beteiligten – der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises und natürlich dem LWL-Archäologie für Westfalen, die nächsten Schritte zur archäologischen Freiräumung einleiten.“ so Michaela Schröder, Wirtschaftsförderin der Stadt Marsberg. 

Stadt Marsberg erstellt ein ländliches Wegenetzkonzept


Die Stadt Marsberg plant die Erstellung eines ländlichen Wegenetzkonzeptes. Mit den Leistungen wurde die Ge-Komm GmbH- Gesellschaft für kommunale Infrastruktur aus Melle beauftragt. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Marsberg auf Fahrzeuge der Ge-Komm GmbH treffen. Der Einsatz der geländetauglichen Allradfahrzeuge ist notwendig, um alle Wegeabschnitte lückenlos bereisen zu können. Die Besatzungen der Fahrzeuge der Ge-Komm GmbH verfügen allesamt über die notwendige Berechtigung und können sich entsprechend ausweisen. Zur Erfassung und Dokumentation der vielfältigen relevanten Attribute und Informationen sind sämtliche Fahrzeuge der Flotte der Ge-Komm GmbH mit Spezial-Kameraausrüstungen und systemoptimierten EDV-Hard- und Softwarelösungen ausgestattet.

Zur Erläuterung des geplanten Konzeptes findet am Dienstag, den 16.Mai um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Aula der Hauptschule Trift 33, statt. Zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

Mond-Stele für Namenskennzeichnung für Baum-Urnengemeinschaftsgrabstätte auf dem städtischen Friedhof von Niedermarsberg


Als Alternative zu Waldbestattungen vor Ort werden immer mehr pflegefreie Grabstätten genutzt. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren weiter herausgestellt. Deshalb verwundert es auch nicht, dass die neue Baumgemeinschaftsgrabstätte, welche für die erste Belegung im Juni 2015 hergerichtet wurde, um einen weiteren Teilbereich erweitert wird. Dieser neue Bereich wird mit einer Mond-Stele gekennzeichnet.

Im Feld L (Eingang beim „Vogelsang“) befinden sich die Baumgemeinschaftsgrabstätten. Hier wird ein Urnenplatz für die Ruhezeit von 25 Jahren erworben.

Eine Namenskennzeichnung an der vorhandenen Stele ist auf Wunsch möglich. Ein Vorerwerb ist für diese Grabstättenart nicht möglich, da hier der Reihe nach beigesetzt wird.

Die Pflege wird vom städtischen Betriebshof gewährleistet. Auf der vorhandenen Ablagefläche haben die Angehörigen die Möglichkeit Grabbeigaben und den Grabschmuck abzulegen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur auf der Ablagefläche die Grabkerzen aufgestellt werden sollen. Gedenkstücke, Blumenschmuck oder andere Erinnerungsstücke, die auf dem Rindenmulch abgelegt wurden, werden beim Pflegeturnus vom Städtischen Betriebshof entfernt und entsorgt.

Die Gebühr für einen Urnenplatz bei Baumgemeinschaftsgrabstätten beträgt 408,- Euro. Sollte eine Namenskennzeichnung in Niedermarsberg an dem vorhandenen Grabstein gewünscht sein, werden zusätzlich nochmal 185,48 Euro berechnet.

Baumgemeinschaftsgrabstätten befinden sich auch auf städtischen Friedhöfen in den Ortsteilen.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die örtlichen Bestattungsunternehmen und das Amt für Bürgerdienste, Ordnung und Schulen der Stadt Marsberg zur Verfügung.

Vergabe des Klimaschutzpreises 2017


Engagement für den Natur- und Umweltschutz im Stadtgebiet wird honoriert

Auch in diesem Jahr wird die Stadt Marsberg wieder einen Klimaschutzpreis für Leistungen verleihen, die im besonderen Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Hierfür stellt die Firma innogy (Energieversorgung) 2.500 € zur Verfügung.

Gegenstand der Auszeichnung können Ideen und Initiativen sowie praktische Aktivitäten insbesondere folgender Art sein:

(a)  Verminderung von vorhandenen Umweltbeeinträchtigungen, wie z.B.

(b)  Spürbare Umweltverbesserungen, wie z.B.

(c)  Energiesparende Maßnahmen, wie z.B.

Die Aufzählung ist nicht abschließend.

Der Klimaschutzpreis kann an jede natürliche oder juristische Person und Personengruppe, wie z.B. Verein oder Schülergruppe, Arbeitsgemeinschaft oder Institution verliehen werden. Der gestiftete Klimaschutzpreis bezieht sich nur auf freiwillige Maßnahmen, die das Stadtgebiet von Marsberg betreffen.

Es können auch Vorschläge für geplante, vorbildliche Aktionen, die zeitnah umgesetzt werden, ausgezeichnet und mit einem Preisgeld unterstützt werden.

Die Stadtverwaltung bittet Sie, Ihre Vorschläge bis zum 30. September 2017 bei der Information des Rathauses einzureichen.

Die eingereichten Vorschläge dienen der Auswahlkommission als Entscheidungsgrundlage und sollten deshalb genaue und anschauliche Informationen über das Umweltengagement der Person bzw. Gruppe beinhalten.

Über eine rege Beteiligung und viele Vorschläge freut sich die Stadtverwaltung.

Weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED


Nachdem in den vergangenen Jahren bereits 230 Lichtpunkte auf LED-Technik umgerüstet wurden, wird in 2016 die Umrüstung weiterer 172 Leuchten durchgeführt. Im Einzelnen sind die Langfeldleuchten in den Ortsdurchfahrten von Bredelar (Sauerlandstraße/ Madfelder Str.), Beringhausen (Bundesstr.), Westheim (Kasseler Str.), Giershagen (Rische) und Erlinghausen (Marsberger Str./ Kohlgrunder Str.). Die Energieeinsparung durch die Umrüstung liegt bei 70 %. Das entspricht einer CO2- Emissionsreduktion von 15 t pro Jahr.

Das Kostenvolumen der Maßnahme beträgt rund  99.000 €, wobei 25 % der Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über das "Förderprogramm von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative " getragen werden. Nähere Informationen zu dem Programm befinden sich auf der Homepage des BMUB www.klimaschutzinitiative.de sowie des Projektträgers www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen .

Förderkennzeichen 03K02773

Link zur Klimaschutzinitiative:

http://www.klimaschutz.de/

Link zum BMUB:

http://www.bmub.bund.de/

Link zum Projektträger ptj:

https://www.ptj.de/

Umbaumaßnahmen am Diemelsee im Rahmen der REGIONALE 2013


Am Diemelsee finden in diesem Jahr umfangreiche Umgestaltungen statt. Als Kernmaßnahme soll der Platz am Fähranleger durch die Anlage einer Promenade, einer neuen Treppenanlage, einer behindertengerechten Rampe sowie von Aussichtspunkten aufgewertet werden. Die Verkehrsfläche wird neu strukturiert und an einer Multifunktionsfläche gibt es Informationsmöglichkeiten und Bewegungsflächen. Der gesamte Bereich wird mit zeitgemäßem Mobiliar ausgestattet. Auch in dem Bereich zwischen Fähranleger und Staumauer sind zwei Aussichtspunkte sowie eine Umgestaltung der Uferböschung und ein Ersatz der Leitplanken durch ein Geländer geplant. Der Ausgleichsweiher unterhalb der Staumauer soll durch einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Staumauer und eine Ruheoase mit barrierefreien Zuwegungen und entsprechendem Mobiliar aufgewertet werden.

Diese drei Maßnahmen, die innerhalb der Regionale 2013 umgesetzt werden, sollen den Startschuss bilden für weitere Aufwertungen. Die Gemeinde Diemelsee auf der hessischen Seite des Sees plant ebenfalls infrastrukturelle Maßnahmen entlang der Wasserfläche. Stadt Marsberg und Gemeinde Diemelsee arbeiten seit Beginn des Regionale-Prozesses eng zusammen. Ohnehin verfolgt das Gesamt-Projekt „Sauerlandseen“ einen langfristigen, nachhaltigen Ansatz. Alle beteiligten Kommunen haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Weiterentwicklung der Seen auch über die Regionale 2013 hinaus fortzusetzen.

Die Optimierung der touristischen Basisinfrastruktur am Diemelsee wird zu 80 % gefördert im Rahmen des Strukturförderprogramm des Landes NRW  "REGIONALE 2013". Die Fördermittel stammen vom Land NRW sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Investitionssumme der Gesamtmaßnahme einschl. Verkehrswegen beträgt 340.000 Euro.

Immobilienangebote der Stadt Marsberg


Die Stadt Marsberg bietet unter der Rubrik:

Bürger / Bauen und Wohnen / Immobilien und Bauflächen

ihre ehemaligen Grundschulen und Turnhallen ohne kommunale Nutzung, in den
einzelnen Ortsteilen zum Kauf oder zur Vermietung an.

Weitere Information finden Sie

hier.

Die Ergebnisse der Landtagswahl 2017 für Marsberg finden Sie hier: http://wahlergebnisse.marsberg.com

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