Stadt Marsberg im Sauerland

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Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) Marsberg


Die ersten Dorfwerkstätten haben ihre Arbeit aufgenommen!
Erste Ergebnisse werden Sie bald hier einsehen können.

Im Rahmen der Dorfwerkstätten werden anhand von
Kriterien Projektprofile erstellt.

Die Projektprofile und den Kriterienkatalog sehen Sie hier:

IKEK_Marsberg_Projektprofil

IKEK_Marsberg_Projektprofil (ausfüllbar)

Projektkriterien_IKEK_Marsberg

An alle Teilnehmer der Dorfwerkstätten im Rahmen des IKEK Marsberg sowie
interessierte Bürgerinnen & Bürger, Vereine/Organisationen der 17 Ortschaften,

nach der erfolgreichen IKEK-Auftaktveranstaltung am 17. April 2018 sowie den siebzehn Ortsbegehungen und siebzehn Dorfwerkstätten in vier Ortsteilgruppen (in Niedermarsberg, Leitmar, Meerhof und Bredelar) laden wir Sie ein zum

1. IKEK-Forum am Mittwoch, 20. Juni 2018 ab 18:30 Uhr in den Theatersaal des Gymnasiums Niedermarsberg 

Die weit über 200 Teilnehmer aus den Dorfwerkstätten sind insbesondere zu den Foren eingeladen, da diese die Stärken und Schwächen sowie die Besonderheiten, Leitbilder, Zukunftsaussichten und mögliche Handlungsfelder ihres Ortsteils herausgearbeitet haben. Erste Projektideen liegen auch schon auf dem Tisch, die aber beim 1. und 2. IKEK-Forum noch eine untergeordnete Rolle spielen.

Ablauf:

Neben einer kurzen Übersicht der Ergebnisse der siebzehn erstellten Dorfprofile (siehe Anlage) stehen das Finden von Gemeinsamkeiten und die Feststellung von gesamtkommunalen Handlungsfeldern im Vordergrund. Die Veranstaltung ist auf zwei Stunden angesetzt. Beim 1. IKEK-Forum werden vorab auch die Ergebnisse der Auftakt-Befragung von dem begleitenden Planungsbüro vorgestellt.

Am Mittwoch, 4. Juli 2018 findet dann das 2. IKEK-Forum statt. Ziel dieses Forums ist es, mit den Bürgerinnen und Bürgern ein gesamtkommunales Leitbild aus den einzelnen Dorfergebnissen der Ortsteile abzustimmen, eine Entwicklungsstrategie mit entsprechenden Zielen in den dann festgelegten thematischen Handlungsfeldern zu erarbeiten und erste konkrete Projektideen für die Themenbereiche aufzustellen. Bis zum Herbst 2018 möchte die Stadt Marsberg das Konzept erstellt und auf den Weg gebracht haben.  



Präsentation Auftaktveranstaltung 17.04.2018

Bürger beteiligen sich an der Stadtentwicklung

Zukunft von Marsberg und seinen Ortschaften mitgestalten

Sich den Herausforderungen der Zukunft stellen, Stärken und Schwächen erkennen und Ziele sowie Maßnahmen der Stadt-und Dorfentwicklung gemeinsam erarbeiten – das ist die Zielsetzung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (kurz: IKEK), das in den kommenden Monaten in Marsberg entsteht. Die Bürgerinnen und Bürger sollen dieses Konzept gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den begleitenden Planern erarbeiten.

Mit dem IKEK sollen die gewachsenen Strukturen und charakteristischen Besonderheiten der Ortsteile und des Stadtkerns von Marsberg langfristig erhalten und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung angestrebt werden. Dabei werden alle wichtigen Themen zur Sprache kommen: Von der Verkehrsanbindung bis zur Ortskernentwicklung, der Zukunft des Einzelhandels und des Gewerbes bis hin zum Tourismus, Naherholung und der Nutzung regenerativer Energien. Eine Besonderheit des IKEKs: Es soll kein Fachgutachten am  „Grünen Tisch“ werden, sondern die Bürgerinnen und Bürger aus Marsberg selbst können und sollen aktiv an der Zukunftsplanung mitarbeiten. Mit der Begleitung der Konzepterstellung wurde das Büro planinvent aus Münster beauftragt. Das Planungsbüro zusammen mit seinem Kooperationspartner Agentur Altrogge aus Salzkotten hat bereits umfassende Erfahrungen bei der Erstellung derartiger Konzepte – unter anderem im angrenzenden südlichen Kreisgebiet Paderborns und im Münsterland – sammeln können und versprechen einen ganzheitlichen und umsetzungsorientierten Prozess für alle Interessierten.

In Marsberg ist vorgesehen, bis November 2018 das kommunale Entwicklungskonzept gemeinsam mit der Bevölkerung zu erarbeiten. Vor dem Perspektivzeitraum der nächsten fünf bis zehn Jahre sollen Ziele und Leitbilder für die Stadtentwicklung verabredet und vor allem verschiedene Projekte benannt und vorbereitet werden.

Nach der Auftaktveranstaltung und den Ortsbegehungen fanden im Mai sogenannte Dorfwerkstätten statt, in denen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Potentiale und Besonderheiten analysiert wurden.

Daraus wurden erste Zielvorstellungen für den jeweiligen Ortsteil abgeleitet. In weiteren Foren sollen gesamtkommunale Strategien und handlungsfeldspezifische Projekte ermittelt werden. Die Stadt Marsberg hofft auf zahlreiche interessierte Mitmacher, die sich in den verschiedenen Sitzungen einbringen. Und auch Dr. Frank Bröckling vom Büro planinvent weiß: „Keiner kennt Marsberg besser als diejenigen, die dort wohnen und leben“.  Es ist sehr wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Zukunftsplanung in die eigenen Hände nehmen.

Das IKEK ist daher eine große Chance, den Ort nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. Eine gute Ausgangsbasis bilden auch die bisher erarbeiteten Konzepte und Ideen auf lokaler und regionaler Ebene, bspw. das regionale Entwicklungskonzept der LEADER-Region Hochsauerland, zu der die Stadt Marsberg gehört.

Nach Vorlage des fertigen IKEK im Herbst 2018 kann mit der Umsetzung der bis dahin erarbeiteten Projekte begonnen werden. Diese können dann von der Bezirksregierung Arnsberg unterstützt und ggf. auch gefördert werden.

Mit dem IKEK soll für Marsberg ein umsetzungsorientiertes und über Jahre hinweg praktisch nutzbares Konzept entstehen, das auch nach der Fertigstellung immer wieder aktualisiert werden soll. Ein stimmiges Gesamtbild und eine schlüssige Zielerreichung, die auf den Grundlagen des Entwicklungskonzeptes aufbauen, können so erreicht werden. Damit hätte Marsberg nicht nur ein Konzept, sondern auch ein klares Ziel und konkrete Projekte zur Umsetzung.

Was genau ist ein IKEK?

IKEK steht, wie oben erwähnt, als Abkürzung für den etwas sperrigen Begriff: "Integriertes kommunales Entwicklungskonzept". Diese Konzeptart als Vorgehensweise gibt es in NRW noch nicht lange. Es bezieht sich in seiner Perspektive auf das gesamte Gebiet einer Kommune. Das IKEK wird unter Beteiligung von Organisationen, Institutionen, Verbänden, Verwaltung, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet und muss laut einer entsprechenden Richtlinie des Landes mindestens folgende Punkte enthalten:

·         Bevölkerungsstruktur (bisherige Entwicklung, Altersstruktur und Prognose)

·         Aussagen zur städtebaulichen Entwicklung (Baugebiete, Leerstand, Baulücken)

·         Aussagen zur sozialen und technischen Infrastruktur

·         eine Einschätzung der Zukunftsfähigkeit

·         eine gesamtkommunale Stärken- und Schwächen-Analyse

·         die Definition von relevanten thematischen Schwerpunkten/Handlungsfeldern sowie

·         die Darstellung von Entwicklungszielen und Leitprojekten

Und nicht zuletzt geht es beim IKEK auch um Geld, denn: Dorfentwicklungsmaßnahmen in NRW werden künftig nur noch dann attraktiv gefördert, wenn sie Bestandteil eines durch die Bezirksregierung anerkannten IKEKs sind, das maximal fünf Jahre alt ist. Besitzt Marsberg also ein IKEK, besteht die Chance, aus Mitteln der Dorferneuerung Zuschüsse für die Umsetzung von privaten und öffentlichen Projekten aus diesem Konzept zu erhalten und hohe Fördersätze zugesprochen zu bekommen. Auch die Erstellung des Konzeptes wird bereits aus Landesmitteln gefördert.

Wer kann mitmachen?

Der Erstellungsprozess des IKEKs richtet sich explizit an alle Einwohner aus Marsberg, egal ob jung oder alt, alteingesessen oder frisch zugezogen, egal ob Privatperson, VereinsvertreterIn oder MitarbeiterIn einer Einrichtung. In den anstehenden, bürgernahen Sitzungen werden Vertreter der Stadt mit dabei sein, ebenso die den Prozess begleitenden Planungsbüros planinvent und Agentur Altrogge. So findet eine ganz neue Form der Kooperation und des Austausches statt. Neue, spannende Zusammensetzungen von Akteuren und Gruppen werden dabei entstehen.

Fazit: Wer sollte bessere Ideen und Lösungen zur Zukunftsplanung von Marsberg haben als die Menschen, die dort leben? Ohne Sie geht es also nicht!

Was passiert in den nächsten Monaten in der Stadt?

Los ging es am Dienstag, den 17. April 2018 mit einer Auftakt- und Informationsveranstaltung (Präsentation vgl. oben), bei der das Förderprogramm IKEK vorgestellt wurde und Gelegenheit bestand, Fragen zu klären.

Intensiver für die einzelnen Ortschaften waren die Dorfwerkstätten,  die im Mai stattfanden. Bürgerinnen und Bürger  waren zahlreich den Einladungen für die IKEK-Dorfwerkstätten gefolgt, um ihre Meinungen, Ideen und Vorschläge zur Zukunftsentwicklung der Ortsteile auf den Tisch zu bringen. Die ortsteilbezogenen Termine, deren Vorbereitung und Durchführung auch von den Ortsvorstehern und Dorfaktiven tatkräftig unterstützt wurde, fanden an insgesamt 4 Abenden unter der Leitung des Büros planinvent mit seinem Kooperationspartner Agentur Altrogge statt. Die individuellen Ergebnisse der Dorfwerkstätten werden derzeit zusammengefasst und sind in Kürze hier sichtbar.

Im nächsten Schritt soll am Mittwoch 20.06.2018 um 18:30 Uhr im Theatersaal des Carolus-Magnus-Gymnasiums eine gesamtkommunale Strategie entwickelt werden. Weitere öffentliche Foren sind für den 04.07.2018 und den 05.09.2018 vorgesehen.

Gerne können noch  gerne weitere Ideen im Rahmen des IKEK Prozesses  bei der Stadt Marsberg  abgegeben werden. Ansprechpartner ist hier weiterhin Herr Helmut Löhring. Tele: 02992/602 245 E.Mail: h.loehring@marsberg.de

Zum Herbst 2018 werden die Ergebnisse des IKEK-Prozesses öffentlich vorgestellt. Insgesamt sind für die Erstellung des IKEK rund acht Monate eingeplant.

Termine

Hier finden Sie eine Übersicht über alle bereits feststehenden Termine, die im IKEK-Prozess vorgesehen sind:


1. IKEK-Forum am Mittwoch, 20. Juni 2018 ab 18:30 Uhr im Theatersaal des Gymnasiums Niedermarsberg



Die Informationen auf dieser Seite werden immer wieder aktualisiert. Demnächst finden Sie hier auch Formulare, Protokolle aus Workshops und andere Downloads aus dem IKEK-Prozess. Schauen Sie einfach mal rein.

Sie möchten über kommende Termine und andere Neuigkeiten aus dem IKEK-Prozess informiert werden?
Dann melden Sie sich bei der Stadt Marsberg, Helmut Löhring, E-Mail h.loehring@marsberg.de, Tel. 0 29 92 – 602 245,
bei planinvent in Münster, E-Mail info@planinvent.de, Tel. 0251 – 48 400 18 oder
bei der Agentur Altrogge, E-Mail info@agentur-altrogge.de, Tel.  0 52 58 – 93 585 68.

Sie werden dort in einem E-Mail-Verteiler aufgenommen.

Links und weiterführende Informationen

Informationen zur Dorferneuerung und zum IKEK bei der Bezirksregierung Münster
http://www.bezreg-muenster.de/de/foerderung/foerderprogramme_a-z/33_gemeindliche_dorfentwicklung/index.html 

Fördersätze im Bereich der Dorferneuerung in Nordrhein-Westfalen
http://www.bezreg-muenster.de/zentralablage/dokumente/foerderung/foerderbereich_umwelt/dorfentwicklung/Uebersicht-Foerdersaetze.pdf

Anforderungen an ein IKEK
http://www.bezreg-muenster.nrw.de/zentralablage/dokumente/foerderung/foerderbereich_umwelt/dorfentwicklung/IKEK_Anforderungen-Empfehlungen.pdf

Rechtsvorschrift: Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=7&vd_id=15527&menu=1&sg=0&keyword=Integrierte

Die Homepages der begleitenden Büros
www.planinvent.de
www.agentur-altrogge.de

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