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Energiestadt Marsberg – Solarpotentialatlas online


Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind derzeit in aller Munde. Einen Beitrag auf ganz praktische Weise leistet hierzu der neue Solarpotentialatlas für den Hochsauerlandkreis, der ab sofort hier für jeden abrufbar ist. Die Bürgerinnen und Bürger können mit wenigen Klicks das Potential ihres Hausdaches abrufen.

In Punkto regenerative Energien liegt die Stadt Marsberg jetzt schon weit vorne. Während viele Kommunen erst langsam anfangen, gemäß dem Energiekonzept der Bundesregierung den Anteil des sogenannten Ökostroms auf 35% zu erhöhen, liegt der Anteil im Marsberger Stadtgebiet bei 100 %. Rechnerisch kann sich die Stadt Marsberg mit 100% Strom aus regenerativen Energien selbst versorgen, d.h. die Einspeisemengen des Ökostroms aus dem Marsberger Stadtgebiet können den Stromverbrauch durch die Marsberger Bürgerinnen und Bürger und der ansässigen Industrie decken. 

Selbstverständlich ruht sich die Stadt Marsberg nicht auf diesem Erfolg aus.  Die Nutzungsmöglichkeiten von regenerativen Energien lassen sich fortwährend ausweiten und optimieren. Der neue Solarpotentialatlas soll weitere Hauseigentümer dazu motivieren, in Solarstrom zu investieren und dadurch den CO2-Ausstoß zu vermindern.  

Über eine Karte werden fast alle Gebäude des Kreises mit ihrem Solarstrompotential angezeigt. Mit der Eingabe des Straßennamens und der Hausnummer lässt sich das gewünschte Gebäude darstellen. Die Gebäude sind anhand ihres zu erwartenden Stromertrages in die Klassen „sehr gut“, „gut“ und „bedingt“ geeignet eingeteilt worden. Durch einen Klick in das Gebäude lassen sich zudem der mögliche Ertrag und die zu erwartende CO2-Einsparung anzeigen.  Die Handhabung ist sehr einfach und für jeden leicht nachzuvollziehen.

Als Berechnungsgrundlagen dienten dem Sachgebiet GeoService des Fachdienstes Geoinformationen und Liegenschaftskataster die Größe, die Ausrichtung, die Neigung, die Verschattung des Daches durch umliegende Bauwerke und Vegetation sowie die mittlere solare Einstrahlung auf der jeweiligen Dachfläche.

Gebäudeeigentümer können gegen die Veröffentlichung des Solarpotentiales in der Kartendarstellung widersprechen. Hierzu ist unter Angabe des Namens und der Adresse ein formloses Widerspruchsschreiben an den Hochsauerlandkreis, Geoinformationen und Liegenschaftskataster, - GeoService-, Am Rothaarsteig 1, 59929 Brilon, oder per Mail an solarpotentialatlas@hochsauerlandkreis.de zu richten. Die Solarpotentialdaten werden dann aus dem Atlas gelöscht.

Verbraucherzentrale NRW, Energieberatung Meschede


Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2025 für Marsberg finden Sie hier: http://wahlergebnisse.marsberg.com



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