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Gartenabfälle gehören nicht in Wald und Flur


Warum Grünschnitt in der freien Natur rechtlich Müll ist

Der Herbst ist da - die Zeit des Heckeschneidens ist gekommen und das Laub beginnt von den Bäumen zu fallen. Gerade jetzt häufen sich die Pflanzenabfälle in den Gärten. 

Grünschnitt, Gras und Laub, gelten rechtlich als Abfall und dürfen nicht im Wald, in der freien Natur oder auf Grünflächen entsorgt werden. Oft wird die Meinung vertreten, man füge der Natur keinen Schaden zu, da es sich um verrottbares Material handelt. Was banal klingt, ist jedoch kein Kavaliersdelikt. Diese Art der Entsorgung ist illegal. In der Pflanzen-Abfall-Verordnung NRW ist vorgeschrieben, dass Gartenabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen sind. Pflanzliche Abfälle sind entweder – wie der übrige Müll - dem öffentlichen Entsorgungsträger zu überlassen oder können im eigenen Garten kompostiert werden.

Wald- und Grünflächen der freien Natur sind in der Regel eine gut abgestimmte Lebensgemeinschaft. Bringt man zusätzliche Komponenten in dieses Gleichgewicht ein, verändert sich das Nährstoffangebot und das sensible Ökosystem wird langfristig gestört.

Welche Konsequenzen hat also eine illegale Entsorgung von Gartenabfällen?

Die Entsorgung im Wald und auf Grünflächen verstößt gegen umweltrechtliche Vorschriften und stellt zumeist eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann

Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 für Marsberg finden Sie hier: http://wahlergebnisse.marsberg.com

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