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Pflegefreie Rasengrabstätten bald auch auf dem städtischen Friedhof in Erlinghausen zu sehen


Von der Stadt Marsberg wird eine weitere pflegefreie Bestattungsform auf dem Erlinghäuser Friedhof zugelassen.

Der Bestattungswandel lässt eine immer größere Bereitschaft erkennen, dass die Verstorbenen bereits zu Lebzeiten verfügen, den Angehörigen nicht auch noch die Grabpflege aufzuerlegen.

Bei einer Rasengrabstätte werden die Pflegemaßnahmen von dem städtischen Betriebshof übernommen. Der Angehörige kann aber auf einer speziell dafür vorgesehenen Ablagefläche einen kleinen Grabstein, Grabkerzen oder Grabschmuck ablegen. Diese Bestattungsform wurde von den Erlinghäuser Bürgern gewünscht, da auch hier immer weniger Angehörige vor Ort leben und in der heutigen Zeit nicht mehr die Pflege der Grabstätten übernehmen können oder wollen.

Aufgrund der Nachfrage des Ortsrates wurde eine geeignete Stelle auf dem Friedhof gesucht. Hier wird erst nach der ersten Belegung eine Fläche für Grabstein, Grabschmuck etc. angelegt.

Diese Variante der Rasengrabstätten ist auch schon auf den städtischen Friedhöfen in Essentho, Heddinghausen, Helminghausen, Niedermarsberg, Padberg und Udorf zulässig.

Für eine Gebühr von derzeit 2.621,00 Euro wird die Pflege dieser Grabstätten für die gesamte Laufzeit von 30 Jahren vom städtischen Betriebshof übernommen.

Da die Rasengrabstätte eine Reihengrabstätte darstellt, ist eine weitere Belegung durch eine Urne oder ein Vorerwerb bzw. eine Reservierung der Nachbarstelle leider nicht möglich.

Als weitere pflegefreie Bestattungsform wurde schon vor Jahren die Urnenbeisetzung in der Baumgemeinschaftsgrabstätte angeboten. Hier wird die Urne unter einer Birke auf einer Rasenfläche beigesetzt. Die Angehörigen haben dort die Möglichkeit an Gedenktagen Blumenschmuck oder Kerzen auf der Ablagefläche aufzustellen. Wenn es gewünscht ist, kann eine Namenskennzeichnung an der vorhandenen Stele angebracht werden.

Allgemein gilt, dass alle Wahlgrabstätten auf städtischen Friedhöfen für Sargbelegungen und ebenfalls zwei Urnenbeisetzungen vorgesehen sind.

Auf vielen städtischen Friedhöfen sind durch Rückgaben „Lücken“ entstanden. Diese sollen nunmehr durch Neubelegungen geschlossen werden. Vorerwerbe von Urnenwahlgrab- oder Wahlgrabstätte für Sargbelegungen sind gewünscht bzw. gestattet; so kann bereits zu Lebzeiten der spätere Ruheort bestimmt werden.

Alternative Bestattungsformen werden in Zukunft auch auf weiteren städtischen Friedhöfen zu finden sein. Weitere Informationen zum Bestattungsangebot im Marsberger Stadtgebiet können Sie auch bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Marsberg unter der Tel.02992/602 243 oder bei den ortsansässigen Bestattern erfragen.

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