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Das Amt für Bürgerdienste, Ordnung und Schulen informiert:


Haben Herrchen und Frauchen ihre Halterpflicht erfüllt? Hunde nicht nur bei der Steuer anmelden!

Alle Hunde müssen steuerlich angemeldet werden. Das Landeshundegesetz NRW (LHundG) schreibt zudem vor, dass die Haltung eines großen Hundes der örtlichen Ordnungsbehörde angezeigt werden muss. Dabei sind auch die erforderlichen Nachweise zu erbringen: Sachkundenachweis, Haftpflichtversicherung, Mikrochip-Kennzeichnung. Diese Regelung gilt bereits seit 2003, als das Gesetz in Kraft trat.

Als großer Hund im Sinne des Landeshundegesetzes gilt jeder Hund, wenn er ausgewachsen eine Widerristhöhe (Schulterhöhe) von mindestens 40 Zentimetern oder ein Gewicht von mindestens 20 Kilogramm erreicht (40-20er Regelung).

Bestimmte Rassen gelten in jedem Fall als große Hunde, darunter zum Beispiel Australien Shepherd, Dalmatiner, Golden Retriever, Labrador oder Setter.

Die Anzeige muss unverzüglich nach Aufnahme des Tieres erfolgen; die erforderlichen Unterlagen können innerhalb von vier Wochen nachgereicht werden. Unabhängig von der Größe und dem Gewicht des Hundes ist für bestimmte Hunderassen und Kreuzungen, in denen diese Rassen enthalten sind, eine Erlaubnis des Amtes für Bürgerdienste, Ordnung und Schulen erforderlich.

Wenn  die Haltung eines großen Hundes nicht angezeigt wird, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden kann. Das gleiche gilt, wenn die Haltungsvoraussetzungen nicht nachgewiesen werden. Hier kann ein Bußgeld erhoben werden. Außerdem kann die Hundehaltung untersagt werden.

Über die Anmeldung des Hundes wird  eine Bescheinigung ausgestellt. Es empfiehlt sich, diese beim Spazierengehen mitzuführen und auf Verlangen den Dienstkräften der Ordnungsbehörde beziehungsweise der Polizeibehörde vorzuzeigen.

Darüber hinaus wurde  festgestellt, dass sich bei Hundehaltern – nicht nur was Anmeldungen angeht, sondern auch in puncto Anleinpflicht, Kot-Beseitigung und andere Regeln – „ein gewisser Schlendrian“ eingeschlichen hat. „Unser Ordnungsdienst wird verstärkt auf korrektes Verhalten achten.“ Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden. Da helfen auch keine Ausreden.

Bei Fragen zur Hundehaltung können sich Bürgerinnen und Bürger an die Stadt Marsberg wenden unter der Telefonnummer 02992/602- 235 – Frau Döschner.

Briefwahlunterlagen können Sie hier beantragen: http://wahlen.marsberg.com

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